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Grand Prix der USA 2015

Ricciardo: “Update ist Strafe nicht wert”

Der RBR-Pilot Dani Ricciardo spricht sich nicht für ein Renault-Motor-Update in Austin aus. Eine Strafe dafür zu kassieren “lohnt sich einfach nicht”.

Red Bull hat im Vorfeld des US-Grand-Prix in Austin eine knifflige Frage zu beantworten: Ist die neue Version des V6-Hybrid des scheidenden Antriebspartners Renault es wert, einen Rennstart vom Ende des Feldes auf sich zu nehmen? "Wir wollen ihn nutzen", sagt Daniel Ricciardo, weiß jedoch dass eine drohende Rückversetzung von bis zu 35 Plätzen in der Startaufstellung einen hohen Preis bedeutet: "Wir wissen nicht genau, ob sie es wert ist, denn die Fortschritte sind nicht massiv."

Offenbar ist die Entwicklung sogar auf so geringem Niveau, dass Ricciardo lieber mit weniger Power, dafür aber von seinem im Qualifying ergatterten Platz aus startet. "Für meinen Geschmack lohnt es sich nicht", wägt der dreifache Grand-Prix-Sieger ab und fügt an: "Wir gewinnen einfach nicht viel. Wenn wir von hinten starten müssen, dann machen wir nicht das gut, was wir gutmachen müssten." Hinzu kommt, dass über die Zuverlässigkeit der neuen Ausbaustufe bisher nichts gesagt ist.

Ricciardo hält die jüngsten Red-Bull-Lebenszeichen ohnehin für mehr dem Chassis als dem Antrieb geschuldet: "Das Auto ist gut. In Russland mag der Motor überrascht haben, aber das Auto hat sich wirklich gemauert." Er ist überzeugt, dass der Circuit of The Americas (CoTA) dem RB11 noch mehr liegt als die Bahn in Sotschi und rechnet sich im Qualifying, besonders aber im Rennen gute Karten aus, um mit WM-Punkten die Weiterreise nach Mexiko-Stadt anzutreten.

Trotzdem relativiert der Australier nach einer insgesamt enttäuschenden Saison 2015, in der er an seinen Raktetenstart aus dem Vorjahr nicht hat anknüpfen können: "Wenn man Siebter oder Achter in der Gesamtwertung ist, dann spielt es keine große Rolle. Daher bin ich zuversichtlich, aber nicht euphorisch." Die Entscheidung über einen Einsatz des neuen Renault-Motors wird erst bekannt gegeben.

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