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Grand Prix der USA 2015

Zweites Freies Training fällt ins Wasser

Nach langer Warterei musste das zweite Freie Training in Austin wegen heftiger Regenfälle und einer Unwetterwarnung abgesagt werden.

Nachdem am Vormittag auf abtrocknender Strecke zumindest ein wenig für den Großen Preis der USA trainiert werden konnte, war am Nachmittag an Testkilometer in Austin nicht zu denken. Denn über dem 5,516 Kilometer langen Circuit of the Americas hingen dicke schwarze Gewitterwolken, die nicht nur Blitze gen Boden schickten, sondern auch jede Menge Wasser.

Während die Streckenbetreiber die Zuschauer dazu aufforderten, in Autos oder in Gebäuden vor dem Gewitter Schutz zu suchen, und die Streckenposten in Sicherheit brachten, mussten sich die Fahrer und Teams in Geduld üben und warten, ob es am Freitag überhaupt noch einmal auf die Strecke gehen würde.

Nach rund einer Stunde des Wartens gab die Rennleitung bekannt: Es findet am Freitag kein zweites Freies Training statt - der Rettungshubschrauber kann aufgrund der anhaltend schlechten Wetterbedingungen nicht starten. Die weiteren Wetterprognosen stimmen nicht optimistisch, denn die Überbleibsel des drittstärksten Hurrikans aller Zeiten, der sich vor der mexikanischen Pazifikküste gebildet hat, sollen am Samstag über den Kurs ziehen und Starkregen mit sich bringen. Und genau zum Qualifying erwartet Formel-1-Chefmeteorologe Steffen Dietz von UbiMet derzeit den Höhepunkt der Regenfälle an diesem Wochenende.

Und selbst wenn am Nachmittag gefahren worden wäre, nach dem nassen Training am Vormittag hätten die Fahrer nicht viele Runden gedreht, wie Force-India-Pilot Nico Hülkenberg erklärte: "Wir sind nur eine gezeitete Runde gefahren, weil es nass bleiben soll. Wir haben nur drei Sätze Intermediates und vier Sätze Regenreifen für das gesamte Wochenende. Wenn es weiterhin regnet, dann werden wir diese Pneus im Qualifying und Rennen noch brauchen."

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone, der sich bei der Rennleitung höchstpersönlich von UbiMet die Wetterprognose ("Dass es regnet!") holte, rechnete schon nach rund einer dreiviertel Stunde Wartens nicht mehr damit, dass gefahren wird: "Wenn wir die Session jetzt starten würden, dann ginge doch sowieso niemand auf die Strecke. Wir müssen einfach warten. Ich denke, dass das zweite Freie Training nicht stattfinden kann. Es tut mir für die Zuschauer leid, die hierhergekommen sind, um Rennsport zu sehen - und jetzt werden sie nass bis auf die Haut. Ich hoffe, dass es morgen nicht so heftig wird."

Nach rund einer Stunde des Wartens gab die Rennleitung bekannt: Es findet am Freitag kein zweites Freies Training statt - der Rettungshubschrauber kann aufgrund der anhaltend schlechten Wetterbedingungen nicht starten.

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Jolyon Palmer fährt 2016 für Lotus Jolyon Palmer fährt 2016 für Lotus 1. Fr. Training - Bericht 1. Fr. Training - Bericht

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