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Grand Prix von Österreich 2015

Maldonado: "Max hält sich nicht an die Regeln"

Nächste Beschwerde über Max Verstappen von einem Lotus-Piloten. Pastor Maldonado passt das Manöver auf der Start-Ziel-Geraden überhaupt nicht...

Dass Pastor Maldonado auf der Strecke kein Kind von Traurigkeit ist, hat er oft genug bewiesen. Der Lotus-Pilot fällt häufig durch seine wilde Fahrweise auf, die nicht selten im Aus endet. In Spielberg hat er allerdings einen Gefährten gefunden, der ebenfalls nicht gerade zu der Sorte Fahrern gehört, gegen die man gerne einen Zweikampf austragen würde: Max Verstappen.

Maldonado lieferte sich mit dem Red-Bull-Junior ein beinhartes Duell um Rang sieben, das er letzten Endes als Sieger verließ. Doch ganz glücklich war er über den Verlauf des Zweikampfes nicht, stattdessen gibt es Kritik an der Fahrweise seines Gegners: "Er hat die Regeln nicht wirklich respektiert", beschwert sich der ehemalige GP2-Meister. "Man muss dem anderen Auto immer Platz lassen, aber das hat er nicht respektiert."

Doch Maldonado kennt seine eigene Fahrweise und nimmt es daher gelassen: "Wenn die Stewards nichts sagen, dann sage ich okay. Sie haben uns erlaubt zu fahren, und das ist großartig." Denn eigentlich hatte der Lotus-Pilot bei seinem Clinch mit dem Toro Rosso viel Freude gehabt: "Ich habe immer gekämpft, und das macht mir wirklich Spaß", ist er zufrieden mit dem Rennen.

Beim Überholmanöver wurde es aber noch einmal wirklich haarig: Als Maldonado auf der Start- und Zielgeraden aus dem Windschatten zog, verlor er fast die Kontrolle über das Auto. "Das war einfach der Sog, und vielleicht hatten wir Gegenwind, sodass die Vorderräder mehr Grip hatten als die Hinterräder mit DRS", analysiert er. "Als ich das DRS geschlossen hab, bekam ich plötzlich Grip, das war etwas angsteinflößend. Aber ich hatte es gut unter Kontrolle."

Doch während Maldonado bei sich von einem "verdienten siebten Platz" spricht, lief bei Romain Grosjean wenig zusammen. Auch er hatte einen engen Moment mit einem Toro Rosso, als ihn Carlos Sainz etwas abdrängte, doch mit einer Belohnung geht er nicht nach Hause: Ein Getriebeproblem beendete sein Rennen vorzeitig: "Das ist natürlich enttäuschend", meint der Franzose.

"Wir hatten nach dem Boxenstopp ein gutes Potenzial, und es war gut, ein paar Autos mit Seite-an-Seite-Action zu überholen. Wir waren auf Rang acht als wir aufgeben mussten, das Auto lag gut", seufzt er über die verpasste Chance. "Ich habe dann einfach meine Gänge verloren und konnte nichts anderes tun als aufzugeben. Hoffentlich ist unser Pech nun aufgebraucht!"

Höhenflug von Hülkenberg geht weiter Höhenflug von Hülkenberg geht weiter Mittagessen mit Renault Mittagessen mit Renault

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