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Grand Prix von Malaysia 2015

Mercedes dominiert – Ferrari zweite Kraft

Auch im dritten freien Training für den Grand Prix von Malaysia war ein Mercedes-Pilot ganz oben auf der Zeitenliste zu finden.

Nico Rosberg sicherte sich die Bestzeit im dritten Freien Training zum Grand Prix von Malaysia 2015 in Sepang . Der Mercedes-Pilot (1:39.690 Minuten) war bei den finalen Qualifying-Simulationen am frühen Samstagnachmittag um 0,184 Sekunden schneller als sein Teamkollege Lewis Hamilton. Auf den ersten Verfolger Ferrari hatten die Silberpfeile schon mehr als eine halbe Sekunde Vorsprung.

Für Hamilton war es eine problembehaftete Session: Gleich auf seiner ersten fliegenden Runde leistete er sich einen Fahrfehler, sodass er zunächst nur Vierter war, und auch später brachte er kaum eine saubere Runde zustande. Zwischendurch funkte er an die Box, er wünsche sich Änderungen an den Bremsen und Maßnahmen gegen das Untersteuern. Rosberg schien im Vergleich dazu besser mit dem Mercedes zurechtzukommen.

"Hamilton hatte immer kleine Fehler drin auf seiner Runde, am schlimmsten in der Haarnadel. Da konnte er das Auto nicht verzögern", analysiert Formel-1-Experte Marc Surer. "Das Auto lag unruhig und er musste immer wieder korrigieren - nicht so, wie ein Mercedes eigentlich liegt." Aber Surer sieht für das Qualifying nicht zwangsläufig schwarz: "Mir scheint, es ist jetzt schon besser geworden. Sie sind offensichtlich auf einem guten Weg, das zu finden."

Hinter Mercedes reihten sich wieder Ferrari und Williams (in dieser Reihenfolge) ein. Bei Ferrari war Kimi Räikkönen (trotz eines schleichenden Plattens zu Beginn) um 0,021 Sekunden schneller als Sebastian Vettel, bei Williams hatte Felipe Massa die Nase um 0,015 Sekunden vor Valtteri Bottas. Massa war einmal in Kurve 4 neben der Strecke, meldete ein "Problem mit dem Heck" und klagte über "starkes Übersteuern".

"Einen Schritt zurück" gemacht hat RBR im Vergleich zu gestern, zumindest laut Boxenfunk-Aussage von Daniil Kwjat (13./+2,086). Besser lief es für Daniel Ricciardo (7./+0,900), heute Mittag "Best of the Rest" hinter den drei Topteams. Carlos Sainz (+0,911), Max Verstappen (beide Toro Rosso/+1,299) und Marcus Ericsson (Sauber/+1,510) rundeten die Top 10 ab. Ericsson sorgte für hochgezogene Augenbrauen, als er kurz vor Schluss zwischenzeitlich Bestzeit im ersten Sektor fuhr.

Knapp außerhalb der Top 10 folgten die beiden Lotus (technische Probleme bei Pastor Maldonado); Nico Hülkenberg (Force India/+2,114) wurde 14. - vor seinem mexikanischen Teamkollegen Sergio Perez (16./+2,410). Fernando Alonso (McLaren) handelte sich diesmal 2,301 Sekunden Rückstand ein und belegte Platz 15. Bei Jenson Button (18./+2,629) im zweiten McLaren musste übrigens über Nacht der Honda-Motor gewechselt werden.

Positive Nachrichten gibt es kurz vor dem Qualifying von Manor-Marussia: Roberto Merhi rutschte zwar einmal ins Kiesbett, konnte sich aber selbst befreien - und schaffte eine Zeit 0,021 Sekunden innerhalb der 107-Prozent-Hürde, die es später zu meistern gilt. Will Stevens war um 0,412 Sekunden langsamer und wäre an der Qualifikation gescheitert. Die beiden drehten zusammen 15 Runden - weniger als jedes andere Team.

Ricciardo lobt RBR-Fortschritte Ricciardo lobt RBR-Fortschritte 3. Fr. Training - Ergebnis 3. Fr. Training - Ergebnis

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