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Grand Prix von Malaysia 2015 Vettel, Räikkönen, Ferrari SF15-T, Melbourne 2015

Räikkönen auf dem Abstellgleis?

Sebastian Vettel fuhr gleich im zweiten Ferrari-Rennen zum Sieg; wird der Teamkollege nun zum Wasserträger des Deutschen degradiert?

Nach dem Sieg von Sebastian Vettel in Malaysia darf in Maranello ausgelassen gefeiert werden, der Deutsche hat dem Ferrari-Pferd wieder auf die Sprünge geholfen. Der ersehnte Rennsieg kam schneller als erwartet. Aus dem Team ist viel Lob für die akribische Arbeit des vierfachen Weltmeisters zu hören. Doch was ist mit seinem Teamkollegen Kimi Räikkönen?

Der Finne, der am Dienstag ein erstes Foto seines zwei Monate alten Sohnes Robin veröffentlicht hat, könnte beim italienischen Team rasch in die zweite Reihe rutschen. Das meint jedenfalls der ehemalige Ferrari-Teamchef Cesare Fiorio. "Die Hierarchie steht schon nach zwei Rennen fest", sagt der Italiener. "Wenn Vettel um den Titel kämpfen kann, wird ihn Räikkönen dabei unterstützen." Das Problem an dieser These: Der Finne weiß noch gar nichts von seinem "Glück".

"Ich bin fest davon überzeugt, dass Sebastian und Kimi auf einem Level unterwegs sind", stellt Räikkönens Manager Steve Robertson in der finnischen Zeitung Turun Sanomat klar. "Das Wichtigste ist, dass sich Kimi mit dem Auto wohlfühlt. Das Gesamtepaket ist viel stärker als in der vergangenen Saison. Am Freitag hat Kimi sein Potenzial deutlich aufzeigen können, das ist vielen seiner Konkurrenten aufgefallen." In den freien Trainings zum Grand Prix von Malaysia hatte der Finne dem Deutschen jeweils eine halbe Sekunde abgenommen.

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