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Grand Prix von Japan

Pirelli warnt: Reifenpoker in Q2 wäre Risiko

Weil der Unterschied zwischen den Mischungen Soft und Medium in Suzuka rund 1,5 Sekunden groß ist, müssen die Teams wohl schon früh die Karten aufdecken.

Pirelli rechnet damit, dass Reifenpoker im Qualifying zum Japan-Grand-Prix auch bei trockenen Bedingungen nicht möglich sein werden. Wie Mario Isola erklärt, sei der Leistungsunterschied zwischen den Mischungen zu groß als dass es sich die Topteams erlauben könnten, im zweiten Abschnitt auf Soft zu verzichten, ohne das Ausscheiden zu riskieren. Ergo müssten sie auch auf dem weichsten Pneu starten. "Und einen Stopp halte ich für unmöglich", sagt der Pirelli-Manager.

Denn Suzuka ist dafür bekannt, das Gummi in den zahlreichen schnellen Kurven zu strapazieren. "Natürlich nutzen sich die Reifen stark ab", meint Isola. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Soft mehr als 15 Runden hält. Der Unterschied zum Medium ist mit rund 1,5 Sekunden pro Runde groß, wie wir erwartet haben." Möglich, dass selbst der im Qualifying wohl schnellste Mercedes es nicht schafft, den Vorsprung auf Platz elf herauszufahren. Von dem Risiko ganz zu schwiegen.

Pirelli kann nach dem Freien Training Medium und Hard noch nicht vergleichen, weil kaum Autos alle drei Mischungen unter identischen Bedingungen fuhren, rechnet aber mit weniger als sieben Zehntelsekunden Unterschied. Sollte es regnen und die Reifenwahl in einem trockenen Rennen frei sein, hält Isola zwei Taktiken für denkbar: "Wir müssen abwarten, ob es auf Hard-Hard-Soft hinausläuft oder auf Hard-Soft-Soft", überlegt er. Wird es kühler, kommen weitere Optionen hinzu: "Der Medium ist gut, wenn die Temperaturen tiefer sind und könnte so zur Alternative werden."

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