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Grand Prix von Japan

RBR lauert in Suzuka: Blick in den Himmel

RB Racing hat den Freitag in Suzuka solide abgeschlossen: Daniel Ricciatdo und Max Verstappen haben aber für Samstag etwas in der Hinterhand.

Red Bull geht nach dem Doppelerfolg von Sepang als Mitfavorit in den Grand Prix von Japan 2016. Zum Auftakt des Wochenendes in Suzuka konnten die "Bullen" ihr Potenzial nicht in den Zeitenlisten darstellen. Genau zu jenem Zeitpunkt, als am Nachmittag mit frischen weichen Pneus eine Qualifikationssimulation gefahren werden sollte, machte ein virtuelles Safety-Car die Zeitenjagd zunichte. Am Ende belegten die gut gelaunten Daniel Riccardo (11.) und Max Verstappen (4.) solide Positionen.

"Die kurzen Versuche kann man ohnehin nicht wirklich vergleichen, denn da war das virtuelle Safety-Car. Wir mussten unsere richtig schnelle Runde abbrechen und an die Box kommen. Die schnellste Runde war dann auf gebrauchten Reifen, die noch nicht einmal richtig auf Temperatur waren", erläutert Verstappen, der als Vierter 0,811 Sekunden Rückstand auf die Tagesbestzeit von Nico Rosberg (Mercedes) hatte. Teamkollege Ricciardo erwischte es noch schlimmer. Der Australier bekam keine schnelle Runde hin.

"Die schnelle Runde, die ich abbrechen musste, wäre sicherlich im Bereich von guten 1:32 Minuten gewesen - also auf dem Niveau von Kimi. Ferrari ist sicherlich über eine Runde recht schnell, aber beim Longrun sahen wir am Ende auf den harten Reifen richtig gut aus", bleibt der Sepang-Sieger gelassen. Ricciardo geht fest davon aus, dass man es mit Ferrari und sogar Mercedes aufnehmen kann. "Wenn wir es im Qualifying alles perfekt zusammenbekommen, dann können wir nahe an Mercedes dran sein - und hoffentlich vor Ferrari."

In den Regen ohne entsprechende Vorbereitung

"Wir sahen heute gut aus, sogar auf beiden Reifenmischungen", stimmt Verstappen zu. "Wir müssen aber mal abwarten, ob Mercedes heute schon den starken Antriebs-Modus angeschaltet hatte. Diese Strecke sollte uns aber ganz gut liegen. Wir waren heute nicht weit weg. Über eine Runde sind sie nur wenig vor uns, auf den Longruns können wir besser sein als sie. Morgen könnte es zum Qualifying Regen geben. Das wäre nicht schlecht für uns", sagt der Niederländer.

"Es wird spannend am Samstag. Ich bin sicher, dass die drei Topteams bis zum Ende des Jahres sehr eng beisammen bleiben werden", erklärt Ricciardo. "Im Regen sind wir immer gut. Vielleicht kann es uns helfen, die erste Startreihe zu erreichen." Die Aussichten für den Samstag weisen eine hohe Regenwahrscheinlichkeit aus. Allerdings ist die Gegend um die traditionsreiche Rennstrecke von Suzuka bekannt dafür, dass es stets schnelle Wetterwechsel geben kann.

"Es ist schwierig, sich auf vielleicht nasse Verhältnisse einzustellen in einer Session, die komplett trocken ist", so Ricciardo. "Wenn es wirklich regnen sollte, dann braucht man maximalen Abtrieb. Das Setup muss entsprechend sein. Es ist gut möglich, dass wir da morgen im dritten Freien Training einen Kompromiss suchen werden, um einen Eindruck davon zu gewinnen, wie es im Qualifying werden könnte. Wenn man nicht im Nassen trainieren kann, dann baut man nach Gefühl um und gibt maximal Gas."

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