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Grand Prix von Malaysia

FIA präzisiert Doppel-Gelb-Regel

Qualifying-Runde sofort abbrechen: Die FIA präzisiert die Doppel-Gelb-Regel, welche zuletzt in Singapur wieder für Diskussionen gesorgt hat.

Die FIA hat die Doppel-Gelb-Regel vor dem Qualifying zum Grand Prix von Malaysia in Sepang präzisiert. Bei der Fahrerbesprechung am Freitagabend hat Rennleiter Charlie Whiting deutlich gemacht, dass von den Fahrern bei doppelt gelben Flaggen erwartet wird, dass sie ihre schnelle Runde sofort abbrechen, sofern sie die fragliche Stelle passieren.

Ein Fahrer müsse in dem jeweiligen "Marshalling-Sektor" (nicht zu verwechseln mit den drei Zeitnahme-Sektoren) die Geschwindigkeit "signifikant" reduzieren und jederzeit bereit sein, die Richtung zu ändern oder sogar anzuhalten, heißt es in Punkt 8.1 der entsprechenden Mitteilung an die Teams.

Ferner steht dort: "Damit die Kommissare urteilen können, dass sich ein Fahrer daran gehalten hat, muss klar sein, dass er nicht versucht hat, eine schnelle Rundenzeit zu setzen. Das bedeutet praktisch, dass er die Runde abbrechen muss."

Allerdings ist durchaus erlaubt, ohne Boxenstopp auf der Strecke zu bleiben und es in der nächsten Runde noch einmal zu versuchen, falls Doppel-Gelb dann schon aufgehoben ist.

Das Thema war beim Grand Prix von Ungarn aufgekommen, als Nico Rosberg zwar Doppel-Gelb sah, aber trotzdem die schnellste Rundenzeit im Qualifying fuhr. Die FIA bestrafte ihn nicht, weil er nach Ansicht der Kommissare ausreichend verlangsamt hatte - was anschließend für kontrovers geführte Diskussionen sorgte.

In der Folge erklärte die FIA, bei einem Zwischenfall, der Doppel-Gelb erfordere, werde man das Qualifying einfach abbrechen. Das war aber zuletzt in Singapur nicht der Fall, als Sergio Perez wegen überhöhter Geschwindigkeit unter Doppel-Gelb mit einer Grid-Strafe belegt wurde.

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3. fr. Training — Ergebnis 3. fr. Training — Ergebnis Wunderasphalt und „seltsame“ Zielkurve Wunderasphalt und „seltsame“ Zielkurve

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