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Grand Prix von Malaysia

Strafe für Vettel wegen Start-Kollision

Startunfall: Die Stewards sehen die Schuld bei Sebastian Vettel – Der Ferrari-Pilot erhält in Japan eine Startplatzstrafe sowie Strafpunkte.

Die Startkollision von Sepang hat für Sebastian Vettel noch ein Nachspiel. Weil die Rennkommissare den Heppenheimer als Hauptschuldigen für die Kollision in Kurve 1 mit Nico Rosberg ausgemacht haben, bekommt der Ferrari-Pilot im Nachhinein noch eine Strafe aufgebrummt. Weil er in Malaysia ohnehin sofort ausschied, muss er beim Rennen in Japan am kommenden Wochenende drei Startplätze zurück.

Außerdem wurde Vettel noch mit zwei Strafpunkten belegt, was sein Punktekonto auf insgesamt vier Zähler für den Zeitraum der vergangenen zwölf Monate bringt - ab zwölf wird ein Pilot für ein Rennen gesperrt. Somit hat diese Strafe noch keine unmittelbaren Auswirkungen, dennoch hat Vettel mit seiner Aktion zwei Rennen von sich stark beeinträchtigt - und auch das von Nico Rosberg und Max Verstappen heute.

Besonders der Niederländer war wegen der Aktion nicht gut auf den Deutschen zu sprechen. Er beschimpfte ihn noch am Funk, dass er "wie ein Idiot" in Rosberg gefahren war. Bei dieser Meinung bleibt er auch nach dem Rennen: "Was ich im Rennen gesagt habe, will ich jetzt nicht ändern. Er ist einfach reingestochen und hat viel zu spät gebremst", schimpft der Red-Bull-Pilot. "Er hat Nico torpediert, und ich musste dem Unfall ausweichen. Das hat mein Rennen ebenfalls beeinflusst."

Für die Fahrweise des Ferrari-Piloten hat er kein Verständnis: "Er möchte das Rennen in der ersten Kurve gewinnen, was lächerlich ist", winkt er ab. "Wir haben ohnehin einen so engen Radius, und wenn man dann versucht einzulenken und zu bremsen, dann blockiert man nun einmal die Reifen."

Auch von Mercedes-Seite bekommt Vettel sein Fett weg: "Sebastian räumt mit einem Kraftakt, der Verstappen-artig war, den Nico weg", brüskiert sich der Aufsichtsratsvorsitzende Niki Lauda bei RTL. "Das war ein absoluter Fehler, den ein viermaliger Weltmeister eigentlich nicht machen sollte. Die Aktion war vollkommen sinnlos. Da kann man nicht durchfahren, ohne zu crashen. Ich wundere mich, warum er das macht."

Motorsportchef Toto Wolff hält sich hingegen etwas zurück: "Ich will da gar nicht nach einer Strafe rufen, denn das macht unser Ergebnis heute auch nicht besser", sagt der Österreicher ohne von der Strafe gewusst zu haben. Nur Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene stellt sich hinter seinen Schützling: "Seb hat gesagt, dass er mit Max gekämpft hat. Für ihn war es ein Rennunfall. Ich kann nur das sagen, was er gesagt hat. Ich gebe niemandem die Schuld."

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