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Grand Prix von Russland

Sirotkin kündigt weitere Renault-Einsätze an

Nach Angaben des Managers von Sergej Sirotkin, wird der Russe heuer nochmal ins Renault-Cockpit steigen – Fokus soll aber auf der GP2 liegen.

Nachdem er bei seinem Freitagseinsatz beim Großen Preis von Russland gleich einmal Stammpilot Jolyon Palmer hinter sich ließ, steht Sergej Sirotkin hoch im Kurs in der Formel 1. Ein weiterer Freitagseinsatz stehe bereits im Raum. Der Russe hat bei seinem Ad-hoc-Auftritt beim Heimrennen Eindruck hinterlassen, das weiß auch Teamchef Frederic Vasseur: "Er hat starke Arbeit geleistet, nicht nur hinsichtlich seiner Performance. Er hat keinen Fehler und einen perfekten Job gemacht."

Sein Manager Gianpaolo Matteucci nutzt die starke Performance seines Schützlings, um noch einmal auf ihn aufmerksam zu machen. "Er war vergangenes Jahr Dritter der GP2 und dorthin schauen die Teamchefs auf der Suche nach jungen Fahrern", sagt er gegenüber der Nachrichtenagentur Ria Novosti. Ein Ergebnis, das er diese Saison noch zu verbessern ersuche. Außerdem fügt er hinzu: "Er wird mindestens ein weiteres Freies Training bestreiten. Das Team entscheidet, wo."

Das ist allerdings noch nicht ganz klar. Da Sirotkin in der GP2 startet, wird es voraussichtlich kein Europarennen werden, bei denen die Junior-Formel im Rahmenprogramm fährt. Vasseur: "Seine Konzentration soll fürs Erste auf der GP2 liegen." Damit wird es erst gegen Saisonende geschehen.

Erst Test, dann zweiter Einsatz

Fest steht jedenfalls, dass der 20-Jährige in jedem Fall einen Test während der Saison absolvieren wird. Diese stehen nach dem Großen Preis von Spanien und dem Großen Preis von Großbritannien auf dem Programm. Am wahrscheinlichsten ist derzeit eine Teilnahme an den Testfahrten in Silverstone im Sommer. Erst danach soll Sirotkin wieder bei einem GP-Wochenende ins Cockpit steigen.

Sein Manager rührt noch einmal die Werbetrommel auch im Hinblick auf 2017: "Wir wissen jetzt, dass Sergej Formel 1 fahren kann. Wenn alles gutgeht, wird er die Gelegenheit bekommen, ein Stammfahrer zu werden. Aber das hängt vom Team ab." Und damit auch mit von den Finanzen, denn bekanntlich will Renault sich das Formel-1-Programm nicht so viel kosten lassen wie Mercedes oder Ferrari. Die Stammfahrer sind jedenfalls auch ob der Freitagsperformance Sirotkins in Sotschi gewarnt.

Vasseur will sich im Hinblick auf die kommende Saison Zeit lassen. "Es ist noch etwas zu früh, über 2017 zu sprechen", sagt der Renault-Teamchef. "Die Formel 1 ist ein langfristiges Projekt für uns. Obwohl ich mir über die Fahrer Gdanken mache, ist es noch zu früh für uns, darüber nachzudenken." Und zur Ehrenrettung Palmers: Er ist seinerseits ein Rookie in der Formel 1 und bestreitet an diesem Wochenende erst sein viertes Rennen.

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