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Sainz: „Zu viel Stolz“ für Einspruch

Carlos Sainz ärgert sich immer noch über seine Strafe wegen des Unfalls mit Lance Stroll und glaubt, dass es wegen zu viel Stolz keine Einspruchsmöglichkeit gibt.

Für seine Kollision mit Lance Stroll (Williams) am vergangenen Wochenende wird Carlos Sainz in Sotschi drei Startplätze zurückmüssen. Nachvollziehen kann der Toro-Rosso-Pilot die Strafe gegen ihn nicht, doch etwas dagegen tun kann er ebenso wenig, was ihn mächtig ärgert: "Du gehst mit der Strafe heim. Du kannst keinen Einspruch dagegen einlegen. Nichts. So ist es", hadert der Spanier laut crash.net.

Im Fußball kann man gegen die Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters keinen Widerspruch einlegen, ähnlich verhält es sich mit den Rennkommissaren in der Formel 1: Was sie entscheiden, hat Bestand. Sainz glaubt, dass sich daran auch nichts ändern würde, selbst wenn ein Fahrer oder Team die Chance hätte, Einspruch einzulegen: "Schon aus Stolz würden sie ihre Meinung nicht ändern", glaubt er.

"Ich denke nicht, dass sich etwas ändern würde. Selbst wenn man die Möglichkeit zu einem Einspruch hätte, würden die Stewards nicht plötzlich das Gegenteil entscheiden", winkt Sainz ab. "Sie wissen, dass sie ihre Entscheidung nicht ändern würden, weil sie dann Glaubwürdigkeit verlieren würden", sagt der Spanier und glaubt nicht, dass sich daran jemals etwas ändern werde.

Eigentlich sind die Rennkommissare in dieser Saison angehalten, weniger Strafen auszusprechen, doch Sainz ist nach Romain Grosjean und Jolyon Palmer in China bereits der dritte Pilot gewesen, der 2017 wegen eines Vorkommnisses auf der Strecke eine Strafversetzung erhielt. "Erster Vorfall, Kampf um Position, erste Strafe", schüttelt der Spanier den Kopf und kann nicht verstehen, dass er für seinen Unfall mit Stroll belangt wurde: "Für mich war es ein Rennunfall."

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