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Grand Prix von Bahrain

T-Wing: „Hält nun Baseballschläger stand“

Mercedes reagiert auf die Probleme und verstärkt den T-Flügel – Verbot bei der nächsten Besprechung der Technischen Arbeitsgruppe möglich.

Der sogenannte T-Flügel sorgte am Freitag in Bahrain für Diskussionen. Zum zweiten Mal nach China brach beim Mercedes von Valtteri Bottas dieses Bauteil im Freien Training ab. Diesmal fuhr Max Verstappen darüber und beschädigte sich den Unterboden. Die FIA verhielt sich am Freitag ruhig und wies Mercedes an, Vorkehrungen zu treffen, damit es nicht noch einmal passiert.

Red-Bull-Teamchef Christian Horner schäumte und forderte aus Sicherheits- und Kostengründen ein Verbot dieser T-Flügel. "Christian muss das tun, weil er versucht, funktionierende Teile von anderen Autos wegzubekommen", kommentiert Mercedes-Teamchef Toto Wolff am Samstag die Aussagen von Horner. "Das ist nachvollziehbar, weil auch ihr Unterboden zerstört wurde."

Ein Mercedes-Sprecher bestätigte am Samstag, dass man den T-Flügel verstärkt hat. Im dritten Training und im Qualifying kam es auch zu keinerlei Zwischenfällen. Weder bei Mercedes, noch bei einem anderen Team. "Wir haben das Problem gelöst und das Teil verstärkt", sagt auch Wolff und bekräftigt: "Jetzt kann man den Flügel nicht einmal mit einem Baseballschläger abschlagen."

Trotzdem könnte Bahrain das letzte Rennen für diese ästhetisch umstrittenen T-Wings sein. Kommende Woche Freitag findet eine Sitzung der Technischen Arbeitsgruppe statt. Die T-Flügel und die Heckflossen stehen auf der Agenda. Aus Sicherheitsgründen könnten die T-Flügel bis zum nächsten Rennen in Sotschi (30. April) verboten werden. Außerdem findet schon am Dienstag ein Treffen der Strategiegruppe und der Formel-1-Kommission statt, wo die Weichen dafür gestellt werden könnten.

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