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Grand Prix von Brasilien

Alonso vs. Hartley im Kellerduell

Nachdem Fernando Alonso Toro Rosso vor Honda warnte, setzte Brendon Hartley die passende Retourkutsche gegen den McLaren-Altstar.

Fernando Alonso hat Toro Rosso nach dem Grand Prix von Brasilien vor dem schwachen Honda-Aggregat gewarnt, das die Scuderia in der nächsten Saison von McLaren erben wird. Nun schoß deren Pilot Brendon Hartley zurück und warnte den Spanier im Gegenzug vor dem Renault-Motor. "Unsere Zuverlässigkeit war in den vergangenen beiden Rennen nicht gerade großartig", verwies der Neuseeländer auf die großen Probleme der Franzosen mit dem Elektrogenerator, die in Interlagos einen Streit zwischen seinem Rennstall und dem Noch-Antriebspartner eskalieren ließen.

Während Alonso nach einer hoffnungslosen Verteidigungsschlacht und misslungenen Attacken gegen Felipe Massa in São Paulo meinte, dass die fehlende Honda-Leistung für Toro Rosso im kommenden Jahr besorgniserregend sein sollte, stellte sich Hartley klar hinter den neuen Motorpartner seines Teams. "Es ist eine großartige Gelegenheit für Toro Rosso, dass wir nächstes Jahr der einzige Honda-Kunde sein werden", meinte der Neuseeländer, der auch 2018 für die Scuderia aus Faenza an den Start gehen wird. "Alles, was ich gehört habe, ist sehr positiv. Alle arbeiten sehr hart für die nächste Saison."

Auch für den 26jährigen selbst sei das Toro-Rosso-Cockpit eine großartige Chance. Hartley hat Erfahrung bei der Zusammenarbeit mit einem großen Automobilhersteller, schließlich war er seit dem LMP1-Einstieg von Porsche im Jahr 2014 Teil eines Werksteams und holte zwei Weltmeistertitel. Nach der spektakulär gescheiterten Traumehe McLaren/Honda hat Toro Rosso in der kommenden Saison die Aufgabe, eine Zusammenarbeit des japanischen Automobilgiganten mit Red Bull Racing auszuloten, das nur noch 2018 auf die Dienste von Renault vertrauen dürfte, während man für die Zeit ab 2019 noch keine Lösung gefunden hat.

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