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Haas erzürnt: FIA soll sich erklären

Teamchef Günther Steiner glaubt, dass das Monza-Qualifying um 14 Uhr nicht hätte gestartet werden dürfen - Zahlreiche Fahrer hätten sich darüber beschwert.

Die Haas-Mannschaft will nach dem Aquaplaning-Unfall Romain Grosjeans im Qualifying zum Italien-Grand-Prix am Samstag das Gespräch mit FIA-Rennleiter Charlie Whiting suchen. Teamchef Günther Steiner ist verärgert und poltert: "Meiner Meinung nach hätte gar nicht gestartet werden dürfen." Die Sichtweise anderer Piloten, dass es der Franzose mit dem Risiko schlichtweg übertrieben hätte und deshalb abgeflogen sei, schmeckt ihm nicht.

Steiner weiß, dass nicht nur Grosjean das stehende Wasser auf der Start- und Zielgeraden störte: "Nicht nur er war betroffen, sondern viele Fahrer. Man hat aber nur ihn im Fernsehen eingespielt. Wir hören den Funk und viele Piloten haben erwähnt, dass es zu nass wäre und man nichts sehen könnte", argumentiert der Südtiroler. Dass es seinen Mann traf, hätte nichts mit dessen Herangehensweise zu tun gehabt - schließlich befand er sich zum Zeitpunkt des Unfalls in Geradeausfahrt.

Whiting wird deshalb offenbar etwas auf die Ohren bekommen: "Wir werden darüber sprechen. Ich weiß, dass sein Job verdammt schwierig ist, wenn es darum geht, einen Kompromiss zwischen einer Show und dem Verhindern dessen, was wir heute erlebt haben, zu finden - aber wir müssen uns verbessern", moniert Steiner. Der Teamchef will sich nicht einreden lassen, dass Risiko zur Formel 1 dazugehöre: "Es sollte keine Entschuldigung sein, dass wir Erwachsene wären und damit leben müssten."

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