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Grand Prix von Italien

Weitere Strafen für Vandoorne & Grosjean

Obwohl ein Bauteil-Wechsel auch ohne Motorenstrafe möglich gewesen wäre, verliert Stoffel Vandoorne seinen achten Startplatz in Monza.

McLaren-Pilot Stoffel Vandoorne hat bei der Qualifikation zum Grand Prix von Italien in Monza mit Rang acht seine persönliche Bestmarke eingestellt, aber ein erneuter Motorenwechsel seines Honda-Aggregats wirft ihn auf Position 18 zurück.

Der Belgier wird das Rennen in Monza mit einer Rückversetzung von 25 Plätzen in Angriff nehmen. Während die Strafe seines Teamkollegen Alonso über 35 Plätze bereits länger feststand, durfte sich Vandoorne berechtigte Hoffnungen auf ein gutes Ergebnis machen.

Die in Q3 aufgetretenen Probleme am Hybridsystem waren aber letztendlich auch der Auslöser für die Strafe und damit verbundene Rückversetzung. Ein Defekt an der MGU-K, dem Hybrid-Element, das beim Bremsen die kinetische Energie gewinnt, hatte einen Motorwechsel nötig gemacht.

Laut Honda sei vor dem Rennen nicht genug Zeit gewesen, das betroffene Bauteil, eine defekte Welle, zu wechseln. Deshalb erhält Vandoorne eine komplett neue Antriebseinheit. Besonders bitter dabei: Der Wechsel des defekten Bauteils hätte ihm keine Strafe eingebracht.

Durch den Wechsel auf den Honda-Motor der Ausbaustufe 3.7 ist Vandoorne der siebte Fahrer im Feld, der eine Motorenstrafe erhält. Der achte ist Romain Grosjean (Haas), der nach seinem Crash im Qualifying ohnehin schon 20. und Letzter war und nun auch noch das Getriebe gewechselt hat.

Über das gesamte Starterfeld haben sich die Strafen in Monza nun auf 135 Plätze addiert. Lediglich Polesetter Lewis Hamilton startet somit von dem Platz, auf dem er sich qualifiziert hat.

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