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Grand Prix von Mexiko

Strafen: Wieder letzte Startreihe für McLaren

McLaren-Honda wird in Mexiko wieder einmal im Strafenkatalog blättern und sich ein paar saftige Versetzungen aussuchen - Vandoorne sieht das Positive.

Der Große Preis von Mexiko droht für McLaren-Honda ein ganz bitterer zu werden. Nicht nur, dass die Strecke aufgrund der Höhenlage Gift für die Motoren ist, Fernando Alonso und Stoffel Vandoorne werden den Grand Prix wohl - wieder einmal - aus der letzten Startreihe in Angriff nehmen müssen. Zwar ist die Strafe noch nicht offiziell bestätigt, doch beide Piloten kündigen bereits einen Motorenwechsel an.

"Leider werden wir wohl wieder den Motor wechseln müssen, von daher werden wir ganz hinten starten", sagt Alonso am Donnerstag vor dem Event. Gleiches gilt für Teamkollege Stoffel Vandoorne: "Wir nehmen an diesem Wochenende einige Motorenstrafen in Kauf, weil wir wissen, dass es ein schwieriges Wochenende für uns werden wird. Ich denke, für mich gibt es das volle Paket - also 35 Strafplätze."

Bei McLaren weiß man, dass es in Mexiko vermutlich ohnehin nicht viel zu holen geben wird. "Wir wussten, dass es in Sachen Performance ein schwieriges Rennen werden wird, und wir haben schon immer eine Motorenstrafe für hier eingeplant, um die letzten beiden Wochenenden zu schützen, wo wir mehr Möglichkeiten haben sollten", erklärt Vandoorne und hofft darauf, dass es für dieses Jahr die letzte Motorenstrafe sein wird.

Denn davon haben die beiden McLaren-Piloten 2017 mehr als genug eingesammelt. Für Alonso wäre es die fünfte Strafversetzung in dieser Saison, bei Vandoorne wäre es bereits die achte. Sollten beide Piloten in Mexiko 35 Strafplätze aufaddiert bekommen, würde das Team in der aktuellen Formel-1-Saison bereits bei 408 Strafplätzen stehen. "Um ehrlich zu sein: Ich weiß jetzt, wie man mit diesen Situationen umgehen muss", sieht es der Belgier positiv.

Am Anfang hatte Vandoorne noch Schwierigkeiten, wie er zugibt: "Ich war es nicht gewöhnt, von ganz hinten zu starten", sagt er. "Gut, in der GP2 gab es Rennen, in denen man bei der Reversed-Grid-Regel von Platz acht starten musste - aber es ist noch einmal ein anderer Ansatz, wenn man von ganz hinten startet", erzählt er. Zumindest habe er so viel über Reifenmanagement und ambitionierte Überholmanöver gelernt.

In Mexiko wird er noch einmal Gelegenheit bekommen, das Gelernte anzuwenden, doch danach soll Schluss mit den Strafen sein. In Brasilien rechnet sich McLaren - auch durch das Wetter - bessere Chancen aus, und auch Abu Dhabi sollte dem MCL32 besser liegen als Mexiko. Denn in Mexiko macht dem Motor vor allem die Höhe zu schaffen, zudem gibt es viele langsame Kurven, die dem Boliden nicht liegen.

"Aber wir arbeiten daran", sagt Vandoorne über die Schwächen des Autos. McLaren habe bei der Arbeit in den vergangenen Monaten zugelegt und die Entwicklung noch einmal angezogen. "In den vergangenen Jahren waren wir uns immer nicht sicher, ob unsere Updates richtige Schritte nach vorne sind. Aber jetzt ist die Korrelation zwischen Windkanal, CFD und der Strecke sehr positiv. Wir sind auf einem guten Pfad."

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