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Grand Prix von Mexiko

Verstappen mit neuem Streckenrekord

Max Verstappen führt im dritten Training ein dicht gestaffeltes Feld aus RBR-, Mercedes- und Ferrari-Fahrern an - Power-Probleme bei Lewis Hamilton.

Max Verstappen hat sich überraschend die Bestzeit im dritten Freien Training zum Grand Prix von Mexiko gesichert. Überraschend deshalb, weil der Red-Bull-Pilot mit seinem Auto über weite Strecken nicht zufrieden war. Besonders zu Beginn, als Red Bull noch mit den härteren Supersofts fuhr, hörte man ihn am Funk das eine oder andere Mal raunzen.

Letztendlich aber setzte sich Verstappen mit einem neuen Streckenrekord von 1:17.113 Minuten an die Spitze der extrem umkämpften Führungsgruppe. Fünf Fahrer lagen innerhalb von 0,248 Sekunden, und wenn man bedenkt, dass Mercedes und Ferrari in Q3 in der Regel mehr zulegen können als Red Bull, könnte die Ausgangslage spannender gar nicht sein.

Auf Supersoft tat sich Verstappen vor allem im ersten Sektor schwer, auf Zeit zu kommen. Mit Ultrasoft fuhr er dort aber schneller als alle anderen. Noch schneller sein können hätte er im dritten Sektor, denn im Baseball-Stadion verbremste er sich auf seinen beiden letzten Runden. Trotzdem hatte er am Ende 0,075 Sekunden Vorsprung auf Lewis Hamilton.

Der Mercedes-Fahrer klagte seinerseits aus Kurve 7 heraus über "Power-Probleme", doch das ließ sich offenbar durch Einstellungen am Lenkrad beheben. Trotzdem würde Mercedes-Sportchef Toto Wolff dem FT3-Ergebnis nicht allzu viel Bedeutung beimessen: "Wir haben kaum 25 Grad Streckentemperatur im Moment. Am Nachmittag werden es um 20 Grad mehr sein."



Sebastian Vettel (Ferrari/+0,117) belegte vor Valtteri Bottas (Mercedes/+0,170) den dritten Platz. Interessant: Low-Grip-Spezialist Bottas lag zu Beginn der Session vor Hamilton. Als der Brite aber in der Qualifying-Simulation zulegte, fiel Bottas hinter ihn zurück. Fünfter wurde der Freitagsschnellste Daniel Ricciardo, dessen Red Bull schon aufgebockt war, als die Session zu Ende ging.

Von den drei Topteams fiel nur Kimi Räikkönen (Ferrari) mit 0,404 Sekunden Rückstand ein wenig ab. Und dahinter klaffte dann eine Lücke von weiteren 0,523 Sekunden zu Sergio Perez (Force India), der als Siebter "Best of the Rest" wurde. Force India und Renault schafften mit beiden Autos den Sprung in die Top 10 und könnten sich im Qualifying einen heißen Kampf liefern.

Positiv fiel Brendon Hartley (11./Toro Rosso/+1,489) auf. Dessen Teamkollege Pierre Gasly hatte das Pech, dass gleich zu Beginn schon wieder ein Renault-Antrieb verrauchte - für Toro Rosso bereits das dritte Motorenproblem dieses Wochenendes. Gasly (20.) ist nun gezwungen, mit nur zwölf Trainingsrunden ins Qualifying zu gehen. Darüber hinaus wurde seine Grid-Strafe von fünf auf 15 Positionen erhöht.


Pascal Wehrlein machten zu Beginn Elektronikprobleme zu schaffen, später lief der Sauber dann aber besser als erwartet. Als 18. hatte er 2,713 Sekunden Rückstand auf die Spitze und 0,495 auf Teamkollege Marcus Ericsson (15.) - auch, weil er auf seiner schnellsten Runde von einem gegnerischen Fahrzeug aufgehalten wurde.

Die große Enttäuschung des Abschlusstrainings war das McLaren-Team: Fernando Alonso (+2,452) P16, Stoffel Vandoorne (+2,917) P19 - und das nach einem an und für sich sehr ermutigenden Freitag. Gut möglich allerdings, dass McLaren wegen der Grid-Strafen lieber Reifen und Laufleistung spart, anstatt unnötig Energie für das Qualifying zu verschwenden.
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