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Grand Prix von Singapur

Singapur-Grand-Prix verlängert bis 2021

Neuer Deal über vier Jahre für den Marina Bay Street Circuit - Keine Veränderungen an der Strecke geplant - Liberty Media spricht von einem "Vorbild" für neue Events.

Der Singapur-Grand-Prix wird bis einschließlich 2021 Teil des Formel-1-Kalenders sein. Wie die Organisatoren und der Rennserien-Eigner Liberty Media am Freitag in einer Pressekonferenz verkündeten, wurde ein neuer Vertrag mit vier Jahren Laufzeit am Vormittag unterzeichnet. Die Verlängerung ist keine Überraschung, schließlich gilt das Nachtrennen in der Metropole als ein Musterbeispiel dafür, wie sich der neue Boss Chase Carey die Events der Königsklasse in Zukunft vorstellt.

Der US-Amerikaner spricht von einem "Aushängeschild" und unterstreicht: "Es handelt sich um ein Vorbild, wenn es darum geht, wie Events aussehen sollen - mit einer Woche Programm für Jung und Alt." Dass es trotzdem lange dauerte, bis der der Kontrakt ausgehandelt war, lag daran, dass die Verantwortlichen in Singapur wissen wollten, welche Pläne Liberty mit der Formel 1 verfolgt.

Schließlich ist das Spektakel eine teure Angelegenheit: Pro Jahr verschlingt es 145 Millionen Singapur-Dollar (rund 90 Millionen Euro). 60 Prozent werden von der öffentlichen Hand getragen. Jedoch gelang es im Laufe der vergangenen zehn Jahre, die Kosten zu senken. "Normalerweise steigen sie bei Veranstaltungen mit der Zeit", sagt Handelsminister S. Iswaran. Er betont, dass das Rennen dem Stadtstaat 450.000 internationale Besucher und Geld aus Tourismuseinnahmen brächte.

Die Rede ist von 1,4 Milliarden Singapur-Dollar (circa 872 Millionen Euro), die die Formel 1 in die Kassen spülen würde. Um Geld zu sparen, sind durch die komplizierte Logistik kostspielige Änderungen an der Strecke vorerst nicht geplant. "Wir wollen bei dem Kurs bleiben, wie er heute aussieht", bestätigt Iswaran, der in den kommenden vier Jahren neue Möglichkeiten auslosten will - solange, bis ein neues Concorce-Agreement steht und Singapur sein Engagement überdenken kann.

Übrigens: Der rund 500 Kilometer entfernt stattfindende Grand-Prix in Malaysia, der 2017 zum letzten Mal ausgetragen wird, soll mit der Entscheidung nichts zu tun gehabt haben: "Uns beschleicht nicht das Gefühl, dass unser Rennen Einfluss auf andere genommen hätte", winkt Singapurs Tourismuskoordinator Lionel Yeo ab. Zu konkreten Zahlen, wie etwa der Höhe der Promotergebühr, schweigen sich die Verantwortlichen aus. "Über Zahlen sprechen wir nicht", sagt Carey.

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