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Grand Prix von Spanien

Haupt-DRS-Zone um 100 Meter verlängert

Um mehr Überholmanöver zu ermöglichen, hat die FIA die DRS-Zone auf der Start- und Zielgeraden um 100 Meter verlängert - Russland-Rennen führt zu Umdenken.

Die FIA hat die größte DRS-Zone auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya vor dem Rennen der Formel 1 in Spanien um 100 Meter verlängert. Dadurch sollen mehr Überholmanöver ermöglicht werden, nachdem der Grand Prix in Barcelona in den vergangenen Jahren nicht gerade für seine Überholfreundlichkeit bekannt geworden ist.

Hinzu kommt, dass erfolgreiche Manöver und Versuche mit der neuen Fahrzeuggeneration noch schwieriger zu gestalten sind. Die breiteren und schnelleren Autos haben für eine Verringerung der Überholzahlen gesorgt, weil die Fahrzeuge Probleme haben, einem Vordermann zu folgen, und weil die Bremszonen durch das neue Reglement kürzer geworden sind.

Eigentlich hatte man nach der Analyse der ersten beiden Rennen in Australien und China keine Notwendigkeit für eine Anpassung der DRS-Zonen gesehen, doch der Russland-Grand-Prix vor zwei Wochen war einer der überholärmsten Events der vergangenen Jahre.

Aus diesem Grund hat man am Freitag entschieden, den Aktivierungspunkt auf der Start- und Zielgeraden um 100 Meter nach vorne zu verlegen. Bislang lag der Punkt 157 Meter hinter der letzten Kurve, doch ab sofort können Fahrer den DRS-Knopf bereits 57 Meter nach der Kurve drücken.

DRS wird von vielen Motorsportfans kritisch gesehen, weil der Klappflügel künstlich für Manöver sorgt, doch Williams-Technikchef Paddy Lowe spricht sich für das System aus: "Wir haben viel mehr Überholmanöver bekommen, als wir sonst gehabt hätten", sagt er. "Manchmal wären die Rennen komplett statisch gewesen, weil die Leute nicht überholen können." Die längere Zone soll nun noch mehr Abhilfe schaffen.

Kvyat schockiert von „unfahrbarem“ Auto Kvyat schockiert von „unfahrbarem“ Auto Bericht Qualifying Bericht Qualifying

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