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Grand Prix von Brasilien

Force India gibt Teamduell frei

Weil Force India seine Saisonziele erreicht hat, dürfen Sergio Perez und Esteban Ocon in Brasilien frei fahren - Der Mexikaner hat noch etwas gutzumachen.

Platz vier in der Konstrukteurs-WM ist Force India seit dem Rennen in Mexiko auch rechnerisch sicher. Für die ehemaligen Streithähne Sergio Perez und Esteban Ocon heißt das, dass sie wieder frei kämpfen dürfen, weil das Team nichts mehr zu verlieren hat. Das hatte der Rennstall nach der teaminternen Kollision von Spa-Francorchamps, die der Gipfel einer Reihe von Auseinandersetzungen war, nämlich verboten.

"Wir sind komplett frei", freut sich Perez über die neue Teamansage bei Force India. Der Mexikaner hatte zuletzt teamintern das Nachsehen, weil er im Qualifying schlechter als sein Teamkollege war und dann im Rennen nicht mehr am Franzosen vorbei kam. "Ich war im Qualifying langsamer und habe im Rennen den Preis dafür bezahlt. Ich hatte eine gute Rennpace, aber ich wurde davon beeinflusst", sagt er.

Trotzdem liegt er in der Gesamtwertung noch neun Zähler vor dem Youngster und hofft nun, das Blatt in Brasilien zu wenden. Nicht hilfreich ist dabei, dass er im ersten Training sein Cockpit zugunsten von Mercedes-Junior George Russell räumen muss, der erstmals am Freitag in der Formel 1 ran darf. Daher hofft er, dass es zumindest im zweiten Training nicht regnen wird, um Erfahrung sammeln zu können.

Doch interessant wird es dann am Sonntag, wenn die Force-India-Piloten endlich wieder direkt gegeneinander kämpfen dürfen. Esteban Ocon brennt schon darauf, es seinem Teamkollegen endlich wieder zeigen zu können: "Ich bin hier, um Sergio herauszufordern", lautet seine Ansage. "Die ganze Saison über war es schon sehr eng."



Zu eng sollte es jedoch nicht wieder werden, doch eine klare Ansage hat Force India nicht gemacht. Es gab lediglich in Monza ein klärendes Gespräch zwischen beiden Piloten. Die Atmosphäre im Team sei wieder großartig, behauptet Perez und sieht keinen Gesprächsbedarf: "Es ist eine klare Situation", winkt er ab.

Das Ziel für die kommenden Rennen ist dabei aber etwas schwammig formuliert: "Ich möchte die Saison auf einem Hoch beenden", betont der Mexikaner und spricht vom "bestmöglichen Resultat". Doch sein Ziel hat der Rennstall in dieser Saison ohnehin erreicht. "Ich bin stolz auf das, was das Team erreicht hat", so Perez. "Wir haben wieder einmal gezeigt, dass wir die vierte Kraft in der Formel 1 sind."
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