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Grand Prix von Italien

RB Racing: Keine Reue über Motorwechsel

RBR hätte beim Rennen in Monza eine tolle Ausgangsposition gehabt, trotzdem bereut man seine Entscheidung für die Antriebsstrafen nicht.

Red Bull zog in Monza seine beste Qualifying-Performance der Saison aus dem Hut. Max Verstappen und Daniel Ricciardo landeten überraschend auf den Plätzen zwei und drei und hätten morgen im Rennen eine super Ausgangsposition gehabt, wenn sich der Rennstall nicht bereits vorher entschieden hätte, Motorenstrafen aufzufassen, die die Piloten ans Ende des Feldes spülen.

Natürlich ist es aus Sicht von Red Bull frustrierend, die starken Positionen hergeben zu müssen, trotzdem bereut man im Team die getroffene Entscheidung überhaupt nicht. Denn Red Bull wollte seine Chancen auf den kommenden Kursen verbessern, auf denen man sich größere Erfolgsaussichten ausrechnet. "Es geht nicht nur um Singapur, sondern auch um Malaysia und Suzuka", betont Motorsportberater Helmut Marko. "Das sind alles Strecken für uns."

Um dort keine Strafen auffassen zu müssen, hatte man sich für Monza zum Motorwechsel entschieden. Einerseits gilt der Kurs nicht als Paradestrecke der Bullen, zum anderen kann man in Italien auch von hinten noch gut überholen. "Selbst mit den Strafen gibt es von unseren Positionen aus noch Möglichkeiten auf einer Strecke, auf der man überholen kann", sieht Teamchef Christian Horner noch nichts verloren.

Dass man im Team trotzdem etwas mit der Situation hadert, ist keine Überraschung: "Es ist nicht nur wegen der Strafen frustrierend, wir haben auch fast keinen Abtrieb", sagt Marko. "Und das im Regen. Deswegen haben wir in Sektor drei auch so viel verloren. Keine Fehler zu machen und bei diesen Bedingungen Zweiter und Dritter zu werden, zeigt das Potenzial, das im Auto steckt", so der Grazer.

Das müssen Verstappen und Ricciardo nun eben von weit hinten aus vorführen und hoffen, dass sich die Taktik in den kommenden Rennen bezahlt macht.

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