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Grand Prix von Abu Dhabi

Alonso verabschiedet sich mit Strafen

Weil er unbedingt noch einen WM-Punkt holen wollte, nahm es der Spanier mit den "Track-Limits" nicht mehr so genau und kassierte dafür 15 Strafsekunden.

Fernando Alonsos Formel-1-Karriere endete beim Abu-Dhabi-Grand-Prix am Sonntag mit einem Kuriosum: Der Spanier, der auf Rang elf ins Ziel kam, kassierte kurz vor dem Fallen der Zielflagge dreimal eine Fünf-Sekunden-Strafe für das Verlassen der Strecke bei gleichzeitiger Vorteilsnahme. Sein Vorsprung auf den Zwölftplatzierten war aber so groß, dass ihn die Sache keinen Platz kostete.

Offenbar ging Alonso ein kalkuliertes Risiko ein: Er wollte den Zehntplatzierten Kevin Magnussen einholen, um sich mit einem WM-Punkt zu verabschieden. Deshalb kürzte er in den Kurven 8 und 9 mehrfach ab und hoffte darauf, dass die FIA es übersehen oder ein Auge zudrücken würden. Aber Pustekuchen. Die Kommissare legten wegen der Frequenz der Vergehen einen Strafpunkt drauf.

Rennleiter Charlie Whiting weiß, dass Alonsos Aktionen ärgere Konsequenzen hätten nach sich ziehen können: "Die Kommissare waren überrascht, dass es dreimal passiert ist. Das Rennen war fast zu Ende und es wäre nicht nett gewesen, jemandem wie Fernando bei seinem letzten Auftritt die schwarze Flagge zu zeigen", sagt er. Eine Disqualifikation hätte auch nie zur Debatte gestanden.

Alonso erklärt die drei Regelverstöße mit dem unbedingten Willen, nicht nur Magnussen, sondern auch dessen unmittelbar davor liegenden Teamkollegen Romain Grosjean noch zu knacken - auch wenn es nicht mehr als ein Achtungserfolg gewesen wäre, auf dem zehnten oder neunten Platz anzukommen statt auf dem elften: "Wir haben es eben versucht und alles gegeben", meint Alonso.

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