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Grand Prix von Abu Dhabi

FIA mit Hülkenberg-Rettung zufrieden

Trotz oder wegen Halo? Rennleiter Whiting erklärt, Hülkenbergs Renault wäre auch ohne Cockpitschutz zunächst um 180° gedreht worden.

Die FIA hat betont, dass der Kopfschutzbügel Halo keinerlei Probleme bei der Rettung Nico Hülkenbergs nach dem mehrfachen Überschlag seines Renaults im Grand Prix von Abu Dhabi am Sonntag bereitet hätte; die Einsatzkräfte hätten ihn problemlos aus dem Cockpit befreien können.

Rennleiter Charlie Whiting meinte, dass sich Hülkenberg auch aus einem Auto ohne Halo kaum hätte befreien können, als es auf dem Kopf stand. So blieb ihm zumindest etwas mehr Luft zwischen Helm und Asphalt. "Für so einen Unfall ist das System entwickelt worden. Es schafft für den Fahrer Platz", so der Brite.

Bei der Bergung sei alles so gelaufen, wie es das FIA-Protokoll vorsieht – unabhängig davon, dass der Renault im Heckbereich kurz brannte und sich Hülkenberg wegen der Flammen sorgte. "Das Auto wird routinemäßig zurück auf die Räder gestellt, vorsichtig natürlich. Er konnte sofort aus eigener Kraft aussteigen", erklärte Whiting.

Auch die Ärzte an der Unfallstelle seien mit dem Ablauf zufrieden gewesen. Dass Hülkenberg keine Schmerzen oder Beschwerden hatte, wussten die Mediziner bereits vor ihrer Ankunft beim Wrack. "Bei so einem Unfall wird der Funk direkt zur Rennleitung übertragen", sagte Whiting. "Wir erfahren sofort, was los ist, wenn der Fahrer zum Beispiel sagt: 'Mir geht es gut.' Wir geben dann sofort den Ärzten vor Ort Bescheid."

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