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Fernley: 2018 nicht mehr Boxenstopps

Robert Fernley von Force India glaubt nicht, dass es heuer mehr Boxenstopps geben wird, obwohl dies als Ziel anvisiert worden ist.

Mit mittlerweile sieben verschiedenen Reifenmischungen sollten in dieser Saison mehr Boxenstopps und somit ein größerer taktischer Variantenreichtum realisiert werden. Beim Saisonauftakt hat das schon einmal nicht geklappt, und bei Force India hat man Zweifel, ob das im weiteren Saisonverlauf besser werden wird. "Ich habe gehofft, dass wir anfangen, mehr Boxenstopps zu sehen. Ich denke aber nicht, dass uns das gelingen wird", sagte Co-Teamchef Bob Fernley.

In Melbourne hatte man mit 'ultrasoft', 'supersoft' und 'soft' abgesehen vom neuen 'hypersoft' die drei weichsten Mischungen mitgebracht, doch obwohl die Reifen in diesem Jahr prinzipiell weicher sein sollen, kamen fast alle Piloten trotzdem mit nur einem Stopp über die Distanz. Sowohl 2017 als auch 2018 wurden lediglich 20 Boxenstopps gezählt, also im Durchschnitt für jeden Fahrer einen, wenn man früh ausgefallene Autos ignoriert.

"Einen Boxenstopp zu haben, ist für uns nicht genug", sagte Fernley und fordert Nachbesserungen. Er wünscht sich Reifen, die mechanisch stärker abbauen, während der Schwerpunkt derzeit auf thermalem Abbau liegt, den die Teams jedoch im Griff zu haben scheinen; vor allem der Verschleiß könnte deutlich höher sein als bislang, so Fernley. "Es sind so viele konservative Elemente im Spiel", meinte der Force-India-Mann und geht davon aus, dass es das gleiche Spiel wie im Vorjahr sei. "Das hilft aber nicht", sagte er.

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