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Grand Prix von Großbritannien

Hamilton schwört Verschwörungstheorie ab

Der britische Mercedes-Pilot teilt mit, die Entschuldigung Räikkönens anzunehmen und dessen Rammstoß als Rennunfall zu betrachten.

Lewis Hamilton hat seinem Ferrari-Konkurrenten Kimi Räikkönen dessen Kollision beim Grand Prix von Großbritannien verziehen. Wie der Weltmeister am Montag via Instagram mitteilte, würde er nicht weiter an Verschwörungstheorien über ein vorsätzliches Manöver festhalten: "Kimi hat sich entschuldigt und ich akzeptiere es. Weiter geht´s."

Rückblickend wertet Hamilton die Szene als Rennunfall. Von seinen harschen Äußerungen nach dem Rennen, als von interessanter Taktik bei Ferrari gesprochen, distanzierte er sich ausdrücklich: "Manchmal sagen wir dummen Scheiß und lernen daraus."

Räikkönen hatte Hamilton in Silverstone nach dem Start bei einem aussichtslosen Überholversuch gerammt und dafür gesorgt, dass der Brite von Platz drei ans Ende des Feldes zurückfiel. Die Rennleitung belegte den Finnen dafür mit einer Zehn-Sekunden-Strafe. Im Anschluss nahm er die Schuld auf sich, doch Hamilton und die Mercedes-Verantwortlichen unterstellten Absicht.

Es ist nicht das erste Mal, dass Hamilton eine im Eifer des Gefechts getroffene Aussage wieder zurücknimmt. Erst im April entschuldigte er sich bei Max Verstappen dafür, ihn wegen einer Kollision in Bahrain als Dummkopf bezeichnet zu haben. 2011 musste er zurückrudern, weil er Pastor Maldonado und Felipe Massa nach Unfällen in Monaco dumm und lächerlich genannt hatte.

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