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Grand Prix von Großbritannien

Tagesbestzeit für Hamilton zum Auftakt

Hamilton hat sich die Tagesbestzeit in Silverstone gesichert, Vettel am Nachmittag Schnellster; Verstappen mit Defekt, dann Unfall.

Silverstone bleibt die Domäne von Lewis Hamilton – zumindest im freien Training. Am Freitag Vormittag unterstrich der Brite seine Favoritenrolle für das Heimspiel und holte sich in 1:27,487 die Bestzeit vor seinem Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas (+ 0,367 Sekunden), der nach dem Defekt in Österreich mit einem neuen Motor unterwegs war.

Sebastian Vettel (Ferrari) musste sich mit einer halben Sekunde Rückstand mit Rang drei begnügen. Auf Rang vier landete Daniel Ricciardo (Red Bull Racing) vor Kimi Räikkönen, der sich in Luffield einen Dreher leistete und mit seinem SF71H im Kiesbett landete. Spielberg-Sieger Max Verstappen wurde Sechster, rollte aber rund fünf Minuten vor Ende der Einheit mit einem Getriebeproblem an seinem RB14 aus.

Für den größten Schreckmoment sorgte Romain Grosjean rund eine halbe Stunde vor Ende des Trainings: Der Franzose flog in der Abbey-Kurve ab, die heuer erstmals mit DRS durchfahren werden darf. Grosjean, der den Vormittag dennoch als Siebenter beendete, machte jedoch eine Bodenwelle dafür verantwortlich, dass sein Haas VF-18 in die Reifenstapel einschlug. Am zweiten Training konnte er deshalb nicht mehr teilnehmen.

Grosjeans Teamkollege Kevin Magnussen (14.; + 2,578) stritt auf der Strecke Rad an Rad mit Fernando Alonso (15.; + 2,835) um die Vorfahrt. Der McLaren-Pilot beschrieb das Verhalten des Dänen als sehr gefährlich. Die beiden Streithähne mussten sich vor den FIA-Rennkommissaren erklären. Einen weiteren Abflug hatte Sergey Sirotkin zu verzeichnen. Der Russe drehte sich mit seinem Williams ins Kiesbett, ohne irgendwo anzuschlagen.

Im zweiten freien Training für den Grand Prix von Großbritannien markierte dann Ferrari-Pilot Sebastian Vettel die Bestzeit; der Deutsche blieb in Silverstone mit seiner Rundenzeit von 1:27,552 jedoch hinter Lewis Hamiltons in der ersten Einheit aufgestellten Bestmarke.

Vettels Mercedes-Kontrahenten Lewis Hamilton (+ 0,187 Sekunden) und Valtteri Bottas (+ 0,357) belegten am Nachmittag die Plätze zwei und drei, gefolgt von seinem Ferrari-Teamkollegen Räikkönen (+ 0,493). Bei Red Bull Racing offenbarten sich einmal mehr Schwierigkeiten, Daniel Ricciardo (+ 0,856) kam über Rang fünf nicht hinaus.

Für die Szene des Nachmittags sorgte aber sein Teamkollege Max Verstappen: Der Niederländer scheiterte gleich nach Beginn der Trainingseinheit ausgangs Luffield beim Versuch, einen Quersteher abzufangen, feuerte dabei seinen RB14 in die Streckenbegrenzung und demolierte ihn rechts hinten heftig. Es war unmöglich, das Auto in der Kürze der Zeit wiederaufzubauen, sodass Verstappen nicht nur ohne gezeitete Runde blieb, sondern vor allem keine für den Sonntag essentielle Rennsimulation mit viel Sprit an Bord in Angriff nehmen konnte.

Die Top 10 komplettierten, durchaus unerwartet, Fernando Alonso (McLaren; 6.; + 1,754), Nico Hülkenberg (Renault; 7.; + 1,802) sowie die beiden Force-India-Piloten Esteban Ocon (8.; + 1,915) und Sergio Pérez (9.; + 1,970), gefolgt von Charles Leclerc (Sauber; 10.; + 2,005), der Monegasse sich gegen Ende einen größeren Ausritt leistete.

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