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Grand Prix von Italien

Grosjeans Disqualifikation bestätigt

Haas bekommt Romain Grosjeans sechsten Platz in Monza nicht zurück. Das Berufungsgericht der FIA hat den Einspruch abgeschmettert.

Das Haas-Team hat seine Berufungsverhandlung bei der FIA in Paris verloren. Der Weltverband gab bekannt, dass die Entscheidung der Rennkommissare in Monza nicht revidiert werde. Damit bleibt Romain Grosjean vom Ergebnis des Grand Prix von Italien ausgeschlossen.

Der Franzose hatte in Monza Rang sechs belegt, wurde anschließend aber nach einem Protest von Renault aus der Wertung genommen. Es ging um seinen Unterboden, der nicht dem Reglement entsprach. Die FIA hatte zuvor eine technische Direktive herausgegeben, die den Radius an der Vorderkante regeln sollte. Haas hatte diese Direktive jedoch mit Absicht ignoriert.

Der US-amerikanische Rennstall sah sich aus Zeitgründen nicht in der Lage, die notwendigen Änderungen bis Monza durchzuführen und erbat Zeit bis Singapur, doch weil Renault eben Protest einlegte, befassten sich die Rennkommissare mit der Thematik und sahen das Auto als illegal an. Haas legte Einspruch gegen dieses Urteil ein, wurde nun aber vom Berufungsgericht abgewiesen.

Das Urteil hat direkte Auswirkungen auf den Kampf in der Konstrukteurs-WM. Haas hat durch die Entscheidung weiter 30 Punkte Rückstand auf den vierten Rang von Renault. Wäre Grosjean in der Wertung geblieben, wären es nur 20. Grosjean hätte acht Zähler mehr auf dem Konto, und Renaults Carlos Sainz junior hätte zwei Zähler weniger, weil er in Monza von Rang neun auf acht vorrutschte.

Ob dieses Urteils erleichtert dürfte auch Williams sein, das auf den Positionen neun und zehn landete und somit aus Italien drei Punkte mitnehmen konnte. Dank Grosjeans Disqualifikation konnte Sergey Sirotkin den bislang einzigen WM-Punkt seiner Grand-Prix-Karriere holen.

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