Formel 1

Inhalt

Grand Prix von Japan

Vettel vergibt letzte WM-Chancen

Der Ferrari-Pilot hat sich um wichtige Punkte gebracht, weil er mit Max Verstappen kollidierte und ans Ende des Feldes zurückfiel.

Sebastian Vettel hat (Ferrari) seine WM-Chancen beim Großen Preis von Japan weiter geschmälert. Der Deutsche kollidierte in der neunten Runde von Suzuka mit Red-Bull-Pilot Max Verstappen und fiel ans Ende des Feldes zurück.

Vettel war bei der Anfahrt der Spoon-Kurve etwas zu ambitioniert und stach innen gegen seinen Konkurrenten rein. Dabei kam es zur Kollision der beiden, wobei sich Vettel drehte. Verstappen fuhr in die Auslaufzone, konnte seinen dritten Platz dabei aber behalten.

Am Funk machte Vettel seinem Unmut Luft: "Unglaublich, was dieser Kerl macht. Er gibt mir überhaupt keinen Platz!" Die Experten sehen die Schuld aber beim Ferrari-Piloten: "Überaggressiv von Vettel", urteilt Ex-Pilot Alexander Wurz zu dem Vorfall. "Er war derjenige, der die Kollision ausgelöst hat", sagt auch Anthony Davidson. "Max wusste, dass er kommt, aber Spoon ist keine Kurve, in der man sich innen daneben schiebt. Du musst dort kaum bremsen, es ist eine sehr schnelle Kurve."

Die Rennkommissare sahen es hingegen als Rennunfall an und sprachen keine Strafe aus.

Vettel ruinierte dabei seine starke Aufholjagd der Anfangsphase, die ihn von Rang acht bereits auf Platz vier geführt hatte. Dabei wäre er ohnehin am Niederländer vorbeigekommen, weil Verstappen bei seinem nächsten Boxenstopp eine Fünf-Sekunden-Strafe hätte ableisten müssen. Er war zuvor in der Schikane neben die Strecke gefahren und hatte anschließend Kimi Räikkönen von der Strecke gedrängt.

Über seine Strafe musste sich Verstappen dabei sehr wundern: "Was zum Teufel! Ganz ehrlich! Ich habe mein Bestes getan. Er fährt ja auf der Außenseite. Er hätte locker warten können, bis ich wieder auf der Strecke bin", funkte er wütend an sein Team.

Die Kollision mit Vettel war nicht das erste Zusammentreffen in diesem Jahr. Schon in China waren die beiden kollidiert - damals war Verstappen in Vettel gefahren und hatte ihn gedreht.

Da Lewis Hamilton derzeit führt, hätte der Mercedes-Pilot bei noch vier ausstehenden Rennen 75 Punkte Vorsprung.

Drucken
Verstappen keiner Schuld bewusst Verstappen keiner Schuld bewusst Bericht Bericht

Ähnliche Themen:

04.08.2017
GP von Ungarn

Obwohl sich beide nach der Kollision von Budapest bereits ausgesprochen haben, sieht Max Verstappen eine weitere Aussprache bis Belgien auf sie zukommen.

09.10.2016
GP von Japan

Der Sieg und Platz drei in Japan reichen, um die Konstrukteurs-WM für Mercedes zu fixieren. Verantwortliche stolz - Rekorde stehen noch aus.

22.06.2015
GP von Österreich

Nächste Beschwerde über Max Verstappen von einem Lotus-Piloten. Pastor Maldonado passt das Manöver auf der Start-Ziel-Geraden überhaupt nicht...

Grand Prix von Japan

Sonntag

+ Samstag

+ Freitag

Hauch von Oberklasse Audi modernisiert den A4 via Facelift

Audi modernisiert den A4 und macht ihn etwas sportlicher. Das aufpolierte Design verleiht dem Modell sogar einen Hauch von Oberklasse.

24h Nürburgring BMW-Doppelspitze im ersten Qualifying

Augusto Farfus fährt im Schnitzer-BMW im erste Qualifying des 24h-Quailifikationsrennen die Bestzeit: Alle Favoriten unter den Top 30.

Zweirad-Peugeot Schicker Stadtflitzer: Peugeot Pulsion 125

Peugeot Motocycles verstärkt seine Präsenz in der 125er-Klasse: Der neue Peugeot Pulsion zeigt deutliche Verwandschaft zu vierrädrigen Peugeots.

Ganz schön bissig Hochleistungs Pickup: Ford Ranger Raptor

Ford Ranger Raptor: Die robusteste und leistungsfähigste Variante des meistverkauften Pick-up Österreichs kommt im Juli auf den Markt.