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Grand Prix von Monaco

Ricciardo zwei Mal klar am schnellsten

Die beiden RB14 von Daniel Ricciardo und Max Verstappen, der zwei Zwischenfälle verzeichnete, waren am Donnerstag nicht zu schlagen.

Gleich im ersten freien Training zum Grand Prix von Monaco hat Daniel Ricciardo (RB Racing) dank Hypersoftreifen einen neuen Streckenrekord aufgestellt und sich in 1:12,126 die Bestzeit gesichert. Hinter ihm landeten sein Teamkollege Max Verstappen (+ 0,154 Sekunden), Lewis Hamilton (Mercedes; + 0,354) sowie Sebastian Vettel (Ferrari; + 0,915).

Ganz problemlos verlief der Auftakt für Red Bull Racing allerdings nicht: Nachdem er sich in den Notausgang von Sainte Dévote verbremst hatte, schob Verstappen trotz gelber Flaggen rückwärts auf die Strecke zurück und zwang dadurch Kimi Räikkönen im zweiten Ferrari (5.; + 0,94), die erste Kurve zu schneiden, um keine Kollision zu riskieren.

Verstappen stand nach dem Ausritt lange an der Box. Die Rennkommissare beschäftigen sich mit dem Zwischenfall, doch entschieden sich überraschenderweise gegen eine Bestrafung des Niederländers. Fernando Alonso (McLaren) schaffte zunächst nur fünf Runden und war lange Letzter; am Ende ging er aber nochmal auf die Strecke und verbesserte sich um einige Positionen.

Den einzigen nennenswerten Kontakt verzeichnete Sergey Sirotkin im Williams-Mercedes, als er sich an den Leitplanken den rechten Hinterreifen aufschlitzte. Der Russe wurde dennoch guter Zehnter.

Auch im zweiten Training markierte Ricciardo die Bestzeit. Der Australier verbesserte am Nachmittag in 1:11,841 seinen wenige Stunden zuvor aufgestellten Rundenrekord erneut. Einigermaßen folgen konnte diesem Tempo nur Teamkollege Verstappen (2.;+ 0,194 Sekunden). Sebastian Vettel hatte als Dritter schon über eine halbe Sekunde Rückstand. Hamilton (+ 0,695), Räikkönen (+ 0,702) und Valtteri Bottas (Mercedes; + 0,801) komplettierten die Top 6 für die Phalanx der siegfähigen Teams.

Als bester Pilot des Mittelfelds lag Nico Hülkenberg (7.; + 1,206) knapp vor seinem Renault-Stallrivalen Carlos Sainz junior (10.; + 1,359). Auch McLaren präsentierte sich stark: Die Briten waren mit Stoffel Vandoorne und Fernando Alonso auf den Plätzen acht und neun vertreten.

Nach einer halben Stunde wurde das Training für rund zehn Minuten unterbrochen, weil sich zwischen Casino und Mirabeau-Kurve ein Kanaldeckel gelöst hatte. Rennleiter Charlie Whiting begab sich persönlich an die betroffene Stelle und überzeugte sich von den Reparaturarbeiten, bei denen der Gully neu verschlossen wurde und fortan keine Probleme mehr bereitete.

Verstappen sorgte erneut für Aufregung, als er in der Loews-Haarnadel mit Romain Grosjean kollidierte. Der langsam fahrende Niederländer hatte zunächst seinen Teamkollegen, dann den Haas-Fahrer auf der Außenbahn passieren lassen, bremste aber nicht stark genug und rutschte in Grosjeans Linie. Beide Autos blieben bei diesem leichten Kontakt unversehrt.

Die Ergebnisse der fr. Trainings finden Sie in der rechten Navigation.

Resultate 1./2. fr. Training Resultate 1./2. fr. Training Ferrari rüstet zurück Ferrari rüstet zurück

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