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Grand Prix von Spanien

Mercedes dominiert freies Training

Wie bei den Wintertestfahrten ist Mercedes in Barcelona das schnellste Team – Bottas am Vormittag in Front, Hamilton am Nachmittag.

Unfälle von Daniel Ricciardo (Red Bull Racing) und Lance Stroll (Williams) haben das erste freie Training zum Grand Prix von Spanien in Barcelona geprägt. Die Bestzeit sicherte sich Valtteri Bottas (Mercedes) vor seinem Teamkollegen Lewis Hamilton. Damit bestätigten die "Silberpfeile" ihre Favoritenrolle, die sie seit den Wintertestfahrten an selber Stelle innehatten. Der Vorsprung auf den ersten Verfolger, Sebastian Vettel (Ferrari), betrug 0,95 Sekunden.

Allerdings hat Vettel bei den Wintertestfahrten bereits eine Rundenzeit von 1:17,2 erzielt; Bottas schaffte im ersten Training nur eine Bestzeit von 1:18,148. Ganz vorne lagen wie immer die drei etablierten Siegerteams, doch der überarbeitete McLaren mit einer runderneuerten Frontpartie brachte Lokalmatador Fernando Alonso am Vormittag auf einen starken sechsten Platz.

Im zweiten freien Training am Nachmittag setzte dann Lewis Hamilton die Bestzeit und nährte die Mercedes-Hoffnungen auf ein Ende der (relativen) Formkrise. Der Weltmeister verwies mit einer Runde von 1:18,259 die beiden RB-Racing-Fahrer Daniel Ricciardo (2.; + 0,133) und Max Verstappen (3.; + 0,274) auf die Plätze.

Nicht so stark wie in China oder Aserbaidschan war Ferrari, Sebastian Vettel (4.; + 0,326) und Kimi Räikkönen (6.; + 0,57) fehlte es an Tempo. Überdies flog der Finne in Kurve vier heftig ab und vermied einen Einschlag in die Streckenbegrenzung nur um Haaresbreite. Anschließend musste er den Fahrbetrieb einstellen, nachdem er mit einem merkwürdig klingenden Motor zurück an die Box gerollt war; das Aggregat wurde für Samstag gewechselt.

Baku-Pechvogel Valtteri Bottas (5.; + 0,352) schob sich im zweiten Mercedes zwischen die Scuderia-Piloten und war klar langsamer als Hamilton. Er fuhr seine persönliche Bestzeit aber auf Mediumreifen und nicht mit der Softmischung, die der Brite bei seinem schnellsten Umlauf aufgezogen hatte.

Bei den Rennsimulationen, insbesondere mit Supersoftpneus, wirkte RB Racing sehr stark, während Ferrari und Mercedes Probleme mit dem Verschleiß hatten. Hamilton beklagte sich nach wenigen Runden per Funk über nachlassenden Grip; bei Vettel waren dunkle Flecken auf den Vorderreifen zu erkennen.

Haas-Pilot Romain Grosjean (7.; + 1,32) war am Freitag erster Verfolger der Topteams. Der Rückstand der Mittelfeldteams dürfte in Barcelona aber noch größer als zu Saisonbeginn sein. Für den Franzosen war das Resultat dennoch eine Genugtuung, nachdem er sein Auto zu Beginn der Trainingseinheit im Kies versenkt hatte.

Die Top 10 komplettierten sein Teamkollege Kevin Magnussen (8.; + 1,384), McLaren-Youngster Stoffel Vandoorne (9.; + 1,463) sowie Sergio Pérez (10.; + 1,703) im Force India. Der Mexikaner musste kurz vor Trainingsende seinen Wagen wegen eines losen Vorderrads abstellen. Weiter kein Bein auf die Erde bekam Williams, das mit Lance Stroll und Sergey Sirotkin die beiden letzten Positionen belegte.

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