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Grand Prix von Italien

Haas beruft gegen Disqualifikation

Der US-amerikanische Haas-Rennstall geht gegen die Disqualifikation von Romain Grosjean beim Grand Prix von Italien in die Berufung.

Der US-Rennstall Haas wird das Urteil der Sportkommissare hinsichtlich der Disqualifikation von Romain Grosjean beim Grand Prix von Italien in Monza nicht akzeptieren – man hat sich daher zum Gang vor das Berufungsgericht entschieden; wann der Fall verhandelt wird, ist allerdings noch offen.

Haas hat bereits unmittelbar nach der Urteilsverkündung am Sonntag Abend angekündigt, in Berufung gehen zu wollen. Gemäß Reglement hat ein Rennstall anschließend 96 Stunden Zeit, um die entsprechenden Dokumente beim Automobilweltverband einzureichen. Diese Frist hat Haas eingehalten und damit die Chance, den Ausschluss vielleicht doch noch rückgängig zu machen.

Die Sportkommissare sind in Monza nach einem Protest von Renault aktiv geworden. Die Rennleitung wurde auf den Haas-Boliden von Romain Grosjean angesetzt, mit dem der Franzose den Grand Prix von Italien auf Rang sechs beendet hatte. Bei der Nachuntersuchung entsprach der Unterboden des VF-18 nicht den technischen Vorgaben; dabei wurde eine Präzisierung des Reglements im Juli 2018 für Haas zum Stolperstein.

Teamchef Günther Steiner meint, dennoch genug Argumente auf seiner Seite zu haben: "Wir sind der festen Überzeugung, unser sechster Platz in Italien sollte weiter Bestand haben." Seine Begründung: Der Rennstall ist schon seit Wochen im Dialog mit FIA-Vertretern, um die Unterbodenthematik zu lösen. Ein Schriftwechsel dokumentiert dies; allerdings heißt es darin auch, dass ein Protest gegen Haas möglich sein würde – und genau so kam es dann in Monza.

Haas und Renault kämpfen in der Formel-1-WM 2018 um den vierten Platz in der Konstrukteurswertung. In Monza wäre Haas dank Platz sechs von Grosjean an Renault vorbeigezogen, durch die Disqualifikation bleiben aber die Franzosen vorne. Die Fortsetzung des Duells folgt vor dem Berufungsgericht.

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