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Grand Prix von Japan

20 Jahre danach: Häkkinen im McLaren

Anlässlich des 30. Großen Preises von Japan saß Ex-Weltmeister Mika Häkkinen heute wieder in seinem McLaren MP4-13.

1998 gewann der Finne mit dem Fahrzeug das Saisonfinale in Suzuka und verwehrte damals Michael Schumacher seinen ersten WM-Titel mit Ferrari. Zwar hatte Häkkinen den Boliden während seiner McLaren-Zeit einige Male zu Demonstrationszwecken bewegt, doch heute fuhr er den Boliden zum ersten Mal wieder auf einer Strecke, seit er 2001 zurückgetreten war. "Man kann sich vorstellen, wie es war - speziell auf dieser Rennstrecke", strahlt er gegenüber 'Motorsport-Total.com' nach seiner Ausfahrt.

"Es ist eine tolle Rennstrecke mit vielen unglaublichen Erinnerungen - eine Meisterschaft gegen Michael Schumacher zu holen. Natürlich fühlt es sich wie gestern an, aber das ist ja auch logisch, weil es eine so starke Erinnerung ist", sagt Häkkinen, der in Suzuka auch ein Jahr später den WM-Titel feiern konnte - damals gegen Ferrari-Pilot Eddie Irvine.

17 Jahre ist Häkkinen mittlerweile nicht mehr in der Formel 1 unterwegs, und das hat sich auch körperlich bei ihm gezeigt: "Die g-Kräfte sind so hoch, man kann sie nicht mit einem Straßenwagen vergleichen. Das Auto ist so unglaublich schnell, und man fragt sich immer, wie es möglich ist, dass diese Autos so viel Performance haben", staunt er. "Man kann spüren, dass die Ingenieure von McLaren beim Bau des Autos eine fantastische Teamarbeit hingelegt haben."

Dass er im Alter von 50 noch einmal ein Formel-1-Auto fahren würde, hatte Häkkinen nicht geglaubt. "Aber ich kann sagen, dass es schön ist, hier zu sein", meint er.

Häkkinen durfte am Freitag zusammen mit anderen Ex-Piloten wie Takuma Sato, Aguri Suzuki und Felipe Massa auf die Strecke, um das Jubiläum des Grand Prix zu begehen. Dabei fuhr er nur einen kleinen Shakedown, doch er soll auch am Samstag und am Sonntag noch einmal im Auto sitzen - je nachdem wie das Wetter eine Ausfahrt zulässt.

Der Große Preis von Japan 1998 war wohl Häkkinens größter Moment in der Formel-1-Karriere. In das Finale war der Finne mit einem Vorsprung von vier Punkten auf Schumacher gegangen, sodass ihm ein zweiter Platz gereicht hätte. Zwar holte Schumacher die Pole-Position, musste nach einem verursachten Startabbruch aber von ganz hinten ins Rennen gehen.

Seine Aufholjagd führte den Deutschen anschließend wieder auf Rang drei vor, bevor ein Reifenschaden in Runde 31 seine Titelträume platzen ließ. Häkkinen gewann das Rennen und wurde zum ersten Mal Weltmeister.

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Qualifying Qualifying Ferrari mit Reifenproblemen Ferrari mit Reifenproblemen

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