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Grand Prix von Mexiko

Marko: "Wir sind Pole-Favoriten"

Während Daniel Ricciardo den "Party-Modus" von Ferrari und Mercedes fürchtet, ist Helmut Marko optimistisch: Die Feier fällt in Mexiko nämlich kleiner aus.

1,2 Sekunden Vorsprung vor dem Qualifying wären schon auf normaler Meereshöhe eine Ansage, die sich gewaschen hat. Doch bei der Höhenlage von 2.240 Meter des Autodromos Hermanos Rodriguez glaubt Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko erst recht nicht, dass irgendwer Red Bull im Qualifying zum Großen Preis von Mexiko 2018 mit speziellen Motorprogrammen gefährlich werden könnte.

Daniel Ricciardo hatte noch seine Bedenken angemeldet: Ferrari und Mercedes könnten womöglich mit ihrem "Party-Modus" im Qualifying die Bullen angreifen und für einen Sechskampf um die Pole-Position sorgen. Marko sieht das ganz anders. "Ich glaube schon", antwortet er im 'ORF' auf die Frage, ob Red Bull Favorit auf den besten Startplatz sei.

Er begründet seine Aussage so: "Für den sogenannten Party-Modus gilt dasselbe wie für das Basis-Motorprogramm: Unsere Ingenieure haben herausgefunden, dass er vielleicht für eine Runde gehen wird, aber nicht in dem sonst üblichen Maße. Und da wir einen soliden Vorsprung haben, hoffen wir auf die erste Reihe."

Trotzdem musste der 75-Jährige am Freitag einmal tief durchatmen. Max Verstappen hätte nämlich durchaus einen schweren Unfall erleiden können, wenn ihn der Hydraulik-Defekt an anderer Stelle ereilt hätte. "Es ist gut, dass es an der Stelle eine große Auslaufzone gegeben hat. Denn zu allererst ist ihm das Bremspedal durchgefallen", sagt er. "Wenn da eine Mauer gestanden hätte, wäre das gar nicht lustig ausgegangen."

Red Bull betreibt derzeit Ursachenforschung, was dazu geführt hat, dass sich das Auto von Max Verstappen urplötzlich komplett abschaltete. Marko macht sich keine Sorgen: "Ich glaube nicht, dass das für das Qualifying oder das Rennen irgendetwas Essenzielles ist."

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