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Toro Rosso rechnet mit Honda-Aufschwung

Obwohl der Saisonauftakt in Melbourne nicht nach Plan verlaufen ist, gibt es seitens Toro Rosso Lob für den neuen Motorenpartner.

Beim Auftakt zur Formel-1-WM 2018 in Melbourne verpasste Toro-Rosso-Honda die große Überraschung, die neue Partnerschaft musste die Heimreise ohne Zähler antreten. Trotzdem betont man seitens des Rennstalls, dass man mit dem neuen Motorenpartner sehr zufrieden sei, dieser mache permanent Fortschritte.

"Sie arbeiten ohne Pause, weil sie allen zeigen möchten, dass sie gute Motoren bauen können", erklärt etwa Pierre Gasly, der in Australien nicht ins Ziel kam – ausgerechnet nach einem Problem mit dem japanischen Aggregat. Trotzdem versichert der Franzose, dass Honda seit Beginn der Zusammenarbeit im vergangenen Winter bereits einige positive Fortschritte gemacht habe.

Ziel sei es nun, in diesem Jahr so viele Upgrades wie möglich zu bringen. "Allerdings haben wir natürlich nur drei Motoren zur Verfügung", weiß Gasly und erklärt: "Wir müssen uns also genau ansehen, wann der beste Zeitpunkt ist, um sie einzusetzen." Seit dieser Saison sind pro Fahrer bzw. Auto nur noch drei Aggregate erlaubt. Setzt man ein viertes ein, gibt es eine Rückversetzung in der Startaufstellung.

"Es läuft alles gut, aber wir müssen ihnen Zeit geben", erklärt Gasly, der daran erinnert, dass sich auch die Konkurrenz stetig verbessert. Außerdem ergänzt er im Hinblick auf Honda: "Sie können sich nicht in drei oder vier Monaten erholen, aber ich denke, dass sie mittel- und langfristig einen sehr, sehr großen Plan haben." Insgesamt gehe es bei den Japanern in die richtige Richtung.

Auch Teamkollege Brendon Hartley hat schon nach dem Rennen in Melbourne erklärt, dass es von seiner Seite beim Honda-Motor keine echten Bedenken gibt. Der Neuseeländer verriet außerdem, dass der schwierigste Teil der neuen Partnerschaft nun bereits hinter dem Team liege. "Im Winter wurden eine Menge Ressourcen und Energie darauf verwendet, den neuen Honda-Motor zu integrieren", erklärte er.

Dadurch habe man einige andere Bereiche vernachlässigen müssen, weil der Einbau der neuen Aggregate im Mittelpunkt stand. "Die Strategie für die kommenden sechs Monate ist aggressiv", verriet Hartley. "Jeder im Team arbeitet sehr hart. Ich bin für den Rest der Saison optimistisch." Noch ist nicht bekannt, wann Honda die ersten großen Updates für Toro Rosso bereitstellen wird.

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