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Grand Prix von Österreich

Keine Strafe für Verstappen

Max Verstappen darf seinen Sieg beim Großen Preis von Österreich in Spielberg behalten.

Der Niederländer erhielt für sein entscheidendes Überholmanöver gegen Charles Leclerc nachträglich keine Strafe. Die Rennkommissare hatten zunächst eine Untersuchung eingeleitet.

"Das ist hartes Racing. Sonst können wir gleich zu Hause bleiben", bewertet Verstappenselbst die Situation und erklärt: "Wenn das nicht durchgeht, wozu sind wir dann in der Formel 1?" 'ORF'-Experte Alexander Wurz stimmt zu: "Ich schließe mich ganz der Aussage von Max an: Wenn man das nicht darf, wozu fahren wir dann Rennen?"

Leclerc sieht es natürlich ganz anders. "Aus meiner Sicht war es ziemlich klar", sagt der Ferrari-Pilot und erklärt: "Beim ersten Mal hat er am Ausgang genug Platz gelassen. Beim zweiten Mal aber nicht. Daher konnte ich nicht kontern." Letztendlich sahen es die Rennkommissare aber wie Verstappen.

Die Rennkommissare haben entschieden und begründen ihr Urteil so: "Auto 33 wollte Auto 16 in Runde 69 in Kurve 3 überholen, indem er es dort ausbremste. Am Kurveneingang waren sie nebeneinander. Der Fahrer von Auto 33 hatte die volle Kontrolle über sein Fahrzeug, als er seinen Überholversuch auf der Innenseite startete."

"Auto 33 und Auto 16 fuhren Seite an Seite durch die Kurve. Es gab aber klarerweise nicht genug Platz für beide Fahrzeuge. Kurz nach dem späten Scheitelpunkt, am Kurvenausgang, gab es eine Berührung. Insgesamt kommen wir bei der Szene zu dem Schluss, dass kein Fahrer ganz oder mehrheitlich verantwortlich für den Zwischenfall war. Deshalb werten wir es als einen Rennzwischenfall."

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