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Grand Prix von Österreich

Kurve 1 in Lauda-Kurve umbenannt

Rennlegende Niki Lauda erhält wieder eine Kurve am Spielberg. Sonntagmorgen wurde die erste Kurve offiziell in Niki-Lauda-Kurve umbenannt.

Foto: Philip Platzer/Red Bull Content Pool

Dem dreimaligen Weltmeister, der 1984 als einziger österreichischer Pilot den Heim-Grand-Prix gewinnen konnte, wird damit ein Denkmal gesetzt. Am 20. Mai dieses Jahres versetzte die Nachricht vom Tod Niki Laudas Österreich und die Motorsportszene in tiefe Trauer. Der 70-Jährige war eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Alpenrepublik. Bereits kurz nach Bekanntwerden der Schockmeldung wurde eine Hommage an Lauda beim Grand Prix von Monaco initiiert.

Am Sonntag in Spielberg, Laudas Heimstrecke über viele Jahre, sind ebenfalls ein paar Überraschungen geplant. Witwe Birgit Lauda, Sohn Lukas Lauda und der langjährige Wegbegleiter Laudas, Helmut Marko, nahmen Sonntagfrüh in Kurve 1 an der offiziellen Einweihung der Kurve teil.

Lauda war bereits in der Vergangenheit auf dem Österreich- und A1-Ring Namensgeber einer Kurve. Als 2014 die Formel 1 ihr Comeback im Murtal feierte, wurde Kurve 7 aus kommerziellen Gründen nach einem Sponsor umbenannt. "Ich bin schon schwer enttäuscht", ließ der Wiener damals wissen. Nur Jochen Rindt behielt damals seine Kurve 9.

Lauda ist am Österreich-Wochenende allgegenwärtig. Am Qualifying-Samstag hatte Sohn Lukas Lauda Polesetter Charles Leclerc den Pole-Position-Award überreicht. Im Fahrerlager erinnern einige Memorabilia an die Legende. Bei McLaren ist der Siegespokal des Österreich-Rennens 1984 und ein Lauda-Helm vor dem Motorhome ausgestellt.

Außerdem ist in der 'Hall of Fame' unter der Start-Ziel-Tribüne eine Fotogalerie mit ausgewählten Bildern, die Laudas wichtigste Lebensstationen zeigen, ausgestellt. Im Fahrerlager kann der Ferrari 312T aus dem ersten Weltmeisterjahr 1975 bestaunt werden, in der Fanzone der McLaren MP4-2 aus dem dritten Weltmeisterjahr 1984.

Die Fans dürfen sich am Sonntag außerdem über eine Überraschung auf den Tribünen freuen. Mehrere tausend rote Kapperl wurden noch am Samstagabend auf den Sitzen verteilt, zusätzlich zu den traditionellen roten und weißen Fahnen.

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