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Grand Prix von Australien

Bummeln hat Q3-Einzug gekostet

Daniel Ricciardo hadert mit einer nicht optimalen Aufwärmrunde, die den Einzug in Q3 gekostet hat,wird durch andere Faktoren aber wieder milde gestimmt.

38 Tausendstelsekunden fehlten Daniel Ricciardo im Qualifying von Melbourne für den Einzug in Q3 . Doch statt einem Startplatz in den Top 10 wurde es für ihn so nur Startplatz zwölf und eine teaminterne Niederlage gegen Nico Hülkenberg. Schuld daran soll das Bummeltempo sein, das er vor seiner entscheidenden Runde in der Aufwärmrunde eingehen musste.

"Ich stand in der letzten Kurve etwas im Stau, alle sind etwas langsam gefahren", sagt er. Deswegen hatte er das Gefühl, dass seine Reifen zu Beginn der Runde etwas zu kalt gewesen seien, wodurch ihm das Vertrauen fehlte. "Da habe ich die Zeit verloren", sagt er.

Das nimmt er jedoch auf seine Kappe, denn bei einem so kleinen Abstand auf Q3 sei immer etwas auf Fahrerseite zu finden. "Und da nehme ich lieber die Schuld auf mich, bevor ich sie auf das Auto schiebe", so der Australier. Denn im Nachhinein betrachtet sei der nötige Grip in Kurve 1 sicherlich vorhanden gewesen. "Er war da, um schneller zu fahren."

Trotzdem ist er mit dem heutigen Tag durchaus zufrieden, weil er sich nun im Team und im Auto deutlich wohler fühlt als gestern. "Also auch wenn es nicht das Ergebnis war, was ich wollte, war ich über das Selbstvertrauen, mit dem ich das Auto fahren konnte, wirklich beeindruckt", lobt er.

Und so ein Platz zwölf hat ja auch Vorteile - Stichwort freie Reifenwahl: "Daran habe ich noch gar nicht gedacht", lacht Ricciardo. "Es ist schon ein Stückchen her, dass ich nicht in Q3 war." Zudem kann er sich damit trösten, dass auch andere Piloten heute nicht das erwartete Ergebnis bekommen haben. "Einige sind sogar in Q1 ausgeschieden, das ist sicherlich schmerzhafter", spielt er auf seinen Nachfolger bei Red Bull an.

Für morgen hofft der neue Renault-Pilot auf Punkte - Plural. "Hoffentlich besser als Rang zehn. Das Auto ist dazu auf jeden Fall fähig."

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Bericht 1./2. fr. Training Bericht 1./2. fr. Training Kubica trotzdem glücklich Kubica trotzdem glücklich

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