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Grand Prix von Australien

Hamiltons Unterboden war beschädigt

Durch einen Defekt am Unterboden seines Mercedes hat Lewis Hamilton beim Saisonauftakt in Melbourne an Leistungsfähigkeit eingebüßt.

Lewis Hamilton konnte das Tempo seines Teamkollegen, des späteren Laufsiegers Valtteri Bottas, beim Saisonauftakt der Formel-1-WM 2019 in Australien nicht mitgehen. Erst nach dem Rennen entdeckte das Mercedes-Werksteam eine Beschädigung am Unterboden des W10 im Bereich vor dem linken Hinterreifen.

Aufnahmen zeigen, dass Hamilton unter anderem den hintersten – und größten – Flap am hinteren Unterboden verloren hatte. Auch wenn es sich dabei nur um ein verhältnismäßig kleines Element handelt, ist es doch extrem wichtig für die Gesamtleistung des Diffusors, weil es dabei hilft, den Luftstrom um den Hinterreifen zu lenken.

Durch das fehlende Element verlor das Auto vermutlich viel an Balance, weil damit die Luftströme an den beiden Seiten des Autos unterschiedlich waren. Das hatte nicht nur Auswirkungen auf die Aeroabstimmung, und damit auf Hamiltons Fähigkeit anzugreifen, sondern wohl auch auf das Reifenmanagement.

Hamilton selbst hat bereits erklärt, dass sein Auto vermutlich in der vierten Rennrunde beschädigt worden war. Der Brite vermutete, dass er über Trümmerteile gefahren sein könnte, die nach einem Unfall von Robert Kubica im Williams noch auf der Strecke lagen. Tatsächlich war der Unterboden zum Zeitpunkt des Starts noch nachweislich intakt.

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