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Grand Prix von Belgien

Albon ersetzt ab sofort Gasly bei R·B·R

Pierre Gasly wird bei RB Racing mit sofortiger Wirkung von Alex Albon ersetzt und kehrt zu Toro Rosso zurück; kein Vorgriff auf 2020.

Mitten in der Sommerpause hat Red Bull Racing in wenigen Zeilen das Aus für Pierre Gasly bekanntgegeben. Bereits ab dem Grand Prix von Belgien wird er durch den bisherigen Toro-Rosso-Piloten Alexander Albon ersetzt, der Franzose wird im Gegenzug zur Scuderia zurückgeschickt. In der simplen Pressemitteilung heißt es: "Red Bull ist in der einzigartigen Position, vier talentierte Formel-1-Piloten unter Vertrag zu haben, die zwischen Red Bull [Racing; Anm.] und Toro Rosso rotiert werden können. Das Team wird die kommenden neun Rennen nutzen, um die Leistung von Alex zu evaluieren."

Erst im Anschluss wird sich entscheiden, wer 2020 wie Max Verstappen in einem RB16-Honda Platz nehmen darf, denn der Cockpittausch zwischen Albon und Gasly gilt zunächst nur für den Rest der laufenden Saison. Die jetzige Entscheidung kommt insoweit überraschend, als Helmut Marko zuletzt noch betont hat, man werde die WM 2019 mit Gasly beenden. "Dieses Jahr ändern wir nichts mehr, das wollen wir so zu Ende fahren", sagte er noch vor zwei Wochen. Möglicherweise hat Gaslys Vorstellung in Ungarn, als dieser ein weiteres Mal von Verstappen überrundet worden war, die Galgenfrist verkürzt.

Es ist aber keineswegs das erste Mal, dass zwischen RB Racing und Toro Rosso während der Saison die Fahrer ausgetauscht wurden. Zuletzt war dies Daniil Kvyat 2016 passiert, der sein Cockpit an Verstappen verlor und – so wie jetzt Gasly – zurück zu Toro Rosso geschickt wurde. Eine Hoffnung für Pierre Gasly im Umgang mit seinem wankelmütigen Arbeitgeber aus Österreich: Der Russe gilt mittlerweile wieder als Anwärter für die Gasly-Nachfolge im Jahr 2020 und somit für eine zweite Chance im A-Team des Getränkekonzerns.

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Latifi am Freitag im FW42 Latifi am Freitag im FW42 2. Fr. Training 2. Fr. Training

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