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Grand Prix von Großbritannien

Haas: Steiner über teaminterne Unfälle

Nach der Kollision der Haas-Piloten im Grand Prix von Großbritannien will das Team eine Lösung finden, um solche Unfälle zu stoppen.

Der Formel-1-WM-Lauf in Silverstone war für Haas nach nur wenigen Kilometern beendet – und wieder waren es die eigenen Fahrer, die sich gegenseitig ins Aus katapultiert haben. Romain Grosjean und Kevin Magnussen berührten einander in der ersten Runde, weshalb beide frühzeitig aufgeben mussten. Das Team sucht nach einer Lösung, um solche Unfälle zu reduzieren.

Es ist nicht das erste Mal, dass Grosjean und Magnussen aneinandergeraten sind. Sowohl in Silverstone 2018 als auch heuer in Barcelona gab es Unfälle, an denen beide Haas-Fahrer beteiligt waren. Teamchef Günther Steiner sucht nun händeringend nach einer Lösung, damit diese unnötigen Ausfälle aufhören.

"Ich habe eigentlich immer eine Lösung, mit der wir nach vorne blicken können", sagte er. "Das ist mein Job. Jeder muss für das Team arbeiten, nicht für sich selbst. Ich will, dass alle in die selbe Richtung arbeiten. Als ich es im TV gesehen habe, konnte ich es gar nicht glauben. Da krachten zwei Autos ineinander, und es waren unsere."

Steiner ist mit dem Verhalten seiner Fahrer nicht zufrieden und spricht von einer inakzeptablen Situation. Wer Schuld hat, dürfte den Teamchef gar nicht interessieren, weil es klare Anweisungen seitens des Teams gibt. Auf eine Erklärung der Fahrer hat Steiner nach dem Rennen verzichtet, der Teamchef will jedoch mit seinen beiden Piloten noch über den Vorfall reden.

Es wird auch darum gehen, dass Grosjean und Magnussen den Vorgaben des Teams folgen müssen. "Es scheint, als würde ich nicht zu ihnen durchdringen. Ich weiß nicht genau, woran es liegt", sagte Steiner. Er sucht nach einer geeigneten Lösung, um mit der Situation umzugehen: "Wir müssen das irgendwie hinbekommen, denn das ist nicht akzeptabel. Ich könnte viele Dinge tun, die ich hier nicht auflisten muss. Wir müssen aber eine Entscheidung treffen, damit so etwas nicht noch einmal passiert."

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