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Grand Prix von Russland

Leclerc erobert Pole vor Hamilton

Ferrari-Pilot Charles Leclerc erobert in Russland seine vierte Pole-Position in Serie - Lewis Hamilton verweist Sebastian Vettel auf Rang drei.

Charles Leclerc setzt seine Erfolgsserie im Qualifying auch beim Grand Prix von Russland in Sotschi fort. Der Monegasse eroberte mit 1:31.628 Minuten zum vierten Mal hintereinander die Pole-Position. Leclerc ist damit der erste Ferrari-Pilot mit vier Poles in Serie seit Michael Schumacher im Jahr 2001. Mit 0,402 Sekunden Rückstand stellte Lewis Hamilton seinen Silberpfeil in Reihe 1.

Im letzten Versuch verdrängte der Mercedes-Pilot somit noch Sebastian Vettel von Startplatz zwei. Zum neunten Mal hintereinander musste sich der Deutsche Leclerc im Qualifying beugen und wird morgen als Dritter angreifen. Die viertschnellste Zeit fuhr Max Verstappen, doch der Red-Bull-Pilot wird in der Startaufstellung um fünf Plätze zurückversetzt, weil der Honda-Verbrennungsmotor getauscht wurde .

Somit wird Valtteri Bottas im zweiten Mercedes in die zweite Startreihe auf Platz vier nach vor rücken. Erster Verfolger der Topteams war McLaren-Pilot Carlos Sainz, der knapp schneller war als Nico Hülkenberg (Renault) und Lando Norris (McLaren). Ebenfalls in die Top 10 schafften es Romain Grosjean (Haas) und Daniel Ricciardo (Renault).

Q2: Mercedes pokert mit dem gelben Medium-Reifen

Im zweiten Qualifying-Abschnitt rückten nur die beiden Mercedes-Piloten Hamilton und Bottas mit dem gelben Medium-Reifen aus. Der Rest fuhr mit der weichen rot markierten Mischung. Für die Silberpfeile ging der Poker auf, denn beide waren locker in den Top 10. Somit können sie am Sonntag beim Start mit dem härteren Reifen losfahren und eine andere Strategie verfolgen.

Die Q2-Bestzeit stellte Leclerc mit 1:32.434 Minuten auf. Vettel verkürzte in seiner zweiten fliegenden Runde den Rückstand von sechs Zehntelsekunden auf eine. Verstappen lag als Dritter 0,2 Sekunden zurück. Hamilton und Bottas fehlten mit den gelben Reifen rund sieben Zehntelsekunden auf die Leclerc-Zeit.

Nicht ins Q3 schafften es Pierre Gasly (Toro Rosso), Sergio Perez (Racing Point), Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo), Kevin Magnussen (Haas) und Lance Stroll (Racing Point). Gasly wird in der Startaufstellung um fünf Plätze zurückversetzt, weil Honda den Verbrennungsmotor vor diesem Wochenende gewechselt hat.

Q1: Alex Albon sorgt für rote Flagge

Der erste Qualifying-Abschnitt musste mit noch verbleibenden 6:38 Minuten abgebrochen werden. Alexander Albon hatte sich in Kurve 13 gedreht und war mit dem Heck in die Tec-Pro-Barrieren eingeschlagen. Der Heckflügel des Red Bull war ziemlich beschädigt. Albon musste aussteigen. Durch diese Situation kam Vettel unter Druck, denn zu diesem Zeitpunkt hatte der Deutsche noch keine Rundenzeit aufgestellt.

Als die Strecke wieder freigegeben war, stellte Vettel mit 1:33.032 Minuten die Q1-Bestzeit auf. Mit Ablauf der Zeit kegelte Giovinazzi noch seinen Alfa-Romeo-Teamkollegen Kimi Räikkönen aus Q2. Der Finne ließ in seiner letzten Runde vor allem im Mittelsektor die entscheidenden Zehntelsekunden liegen. Neben Räikkönen war auch für die beiden Williams-Piloten George Russell und Robert Kubica sowie für Albon Feierabend.

Lokalmatador Daniil Kwjat konnte gar nicht am Qualifying teilnehmen, weil Toro Rosso die komplette Honda-Antriebseinheit gewechselt hat. Der Russe wird somit am Sonntag ganz hinten stehen. Auch Kubica wird zurückversetzt, weil an seinem Williams Komponenten des Mercedes-Antriebs gewechselt werden mussten.

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