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Grand Prix von Singapur

Kvyat rammt und beschimpft Räikkönen

Obwohl er sichtlich zu spät auf der Bremse war, sieht Daniil Kvyat die Schuld für seine Räikkönen-Kollision eindeutig beim Finnen.

In der Schlussphase des Grand Prix von Singapur kollidierte Daniil Kvyat im Kampf um Platz zwölf in der ersten Kurve mit Kimi Räikkönen. Der Finne schied aus; der Russe schleppte sich ins Ziel, bliebt aber ebenfalls ohne Punkte. "Ich habe spät gebremst und bin nach innen gegangen. Ich hätte die Kurve geschafft, aber er hat mir überhaupt keinen Platz gelassen," schilderte der Toro-Rosso-Fahrer seine Sicht der Dinge.

"Er hat eingelenkt, als wäre ich gar nicht da", ärgerte er sich. Verständnis dafür hat er nicht: "Ich war überrascht, denn ich habe eindeutig zu einem Manöver angesetzt. Er hat beim Bremsen die Linie gewechselt. Darüber sprechen wir sehr oft, und er gehört ausgerechnet zu denen, die dagegen sind. Daher hat es mich überrascht." Dass er selbst bei diesem Manöver zu aggressiv und zu spät dran war, bestritt Kvyat.

"Gar nicht. Ich hätte die Kurve geschafft. Ich wäre nicht geradeaus gefahren", behauptete er. "Wir lagen Seite an Seite, und er hat einfach die Tür zugehauen. Ich glaube nicht, dass das besonders gut von ihm war." Räikkönen selbst nahm Kvyats Crash mit einem Achselzucken zur Kenntnis.

"Ich war sowieso im Nirgendwo", berichtete er. "Auf der Geraden war er noch ziemlich weit weg. Beim Einlenken habe ich ihn im Augenwinkel gesehen, aber da war es schon zu spät, um zu reagieren." Eine Strafe gab es übrigens für keinen der beiden, die Rennkommissare bewerteten die Szene schlicht als Rennunfall.

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