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Grand Prix von Spanien

Bottas trotz Defekt Schnellster

Valtteri Bottas sichert sich im ersten freien Training die Bestzeit, musste wegen eines Hydraulikdefekts die Session frühzeitig beenden...

Der Grand Prix von Spanien in Barcelona (Formel 1 2019 live im Ticker) hat sowohl für Mercedes als auch für Red Bull mit technischen Problemen begonnen. Im ersten Freien Training mussten Valtteri Bottas und Max Verstappen ihr Programm frühzeitig beenden. Bei beiden gab es Schwierigkeiten mit dem Hydrauliksystem.

Bottas setzte erst auf den weichen Reifen (C3/Soft) eine Bestzeit von 1:17.951 Minuten, ehe er unfreiwillig aus dem Wagen stieg. Laut Auskunft des Teams schaltete sich sein Motor wegen eines Öl-Lecks sicherheitshalber ab. Anschließend musste die Ursache für das Problem untersucht werden.

Bei Verstappen tropfte in den letzten Minuten ebenfalls Öl aus dem aufgebockten Boliden. Im Unterschied zu Bottas hatte er bis dahin aber noch keine Top-Zeit auf den weichen Pirellis absolviert, sodass er in der Ergebnisliste nur auf Platz zwölf landete. Rückstand: 1,893 Sekunden.

Bei Mercedes darf man nach dem Trainingsauftakt dennoch optimistisch sein. Die umfassenden Updates scheinen zu funktionieren, denn bisher war 2019 die Regel, dass Ferrari in den Freitagstrainings schneller war. Wenn Bottas jetzt schon Bestzeit fahren kann, ist das für die WM-Leader ein gutes Zeichen.

Wie relativ die Zeiten sind, beweist aber der Vergleich mit den Wintertests. Am 1. März hatte Vettel schon eine Zeit von 1:16.221 Minuten gesetzt - bei kühleren Bedingungen und mit einem weniger ausgereiften Auto. Das bedeutet zweifellos, dass die Teams am Freitagmorgen ihr wahres Potenzial noch verschleiert haben.

In den ersten eineinhalb Stunden kam es zu zwei Schrecksekunden. Die erste: Weil Bottas noch bummelte und Verstappen auf einer schnellen Runde war, wäre es zwischen den beiden in der Schikane um ein Haar zu einem schweren Crash gekommen. "Jesus Christus!", kommentierte Verstappen am Boxenfunk die Unaufmerksamkeit des Finnen.

In der letzten Minute dann flog Lance Stroll (Racing Point) im Mittelsektor ab. Er konnte unverletzt aussteigen, hinterließ seinen Mechanikern aber eine kaputte Frontpartie. Besonders bitter, denn: "Für einige unserer Updates haben wir noch keine Ersatzteile. Hoffentlich hat er die nicht erwischt", seufzt Teamchef Otmar Szafnauer und ergänzt: "Der Einschlag war ziemlich hart."

Stroll belegte mit 1,904 Sekunden Rückstand den 13. Platz. "Best of the Rest" war zunächst ein anderer: Romain Grosjean (Haas) schlug gleich ab der ersten Runde ein hohes Tempo an und belegte mit nur vier Zehntelsekunden Rückstand auf Hamilton den fünften Platz - vor Carlos Sainz (McLaren/+1,204), Kevin Magnussen (Haas/+1,229) und Pierre Gasly (RBR/+1,334).

Nico Hülkenberg fuhr mit dem aktualisierten Renault auf den zehnten Platz, hauchdünn vor seinem Teamkollegen Daniel Ricciardo, aber auch nur knapp hinter Daniil Kwjat im erstaunlich starken Toro Rosso. Ganz hinten landeten wie immer die beiden Williams-Piloten. Diesmal war Robert Kubica aber um einen Tick schneller als George Russell.

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