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Grand Prix von Ungarn

FT2 verregnet, Hamilton Tagesbester

Im ersten freien Training lagen die drei Spitzenteams noch Kopf an Kopf, der Nachmittag war dann wegen nasser Strecke ereignisarm.

Lewis Hamilton (Mercedes) hat im ersten freien Training zum Grand Prix von Ungarn, dem letzten Rennen vor der Sommerpause, Bestzeit erzielt. Der WM-Führende umrundete den Hungaroring in der Nähe von Budapest in 1:17,233 und war damit um 17 Hundertstelsekunden schneller als Max Verstappen (RB Racing) und Sebastian Vettel (Ferrari), die nur eine Tausendstel trennte.

Pierre Gasly (RB Racing) hatte als Vierter fast eine halbe Sekunde Rückstand. Auf den weiteren Positionen reihten sich Kevin Magnussen (Haas), Charles Leclerc (Ferrari) und Nico Hülkenberg (Renault) ein, der als Siebenter bereits 1,2 Sekunden Rückstand aufwies und damit eine Zehntel vor Lando Norris (McLaren; 8.) lag.

Pech hatte Valtteri Bottas: Fünf Tage nach seinem Unfall in Hockenheim konnte der Finne lediglich zwei Runden drehen. Wegen eines Problems mit seinem Aggregat musste dessen Austausch veranlasst werden, sodass er nach seinen Aufwärmrunden nicht mehr auf die Strecke gehen konnte. Eine Rückversetzung muss er nicht befürchten, weil ihm ein gebrauchter Motor eingebaut wurde.

Zwischendurch fielen in der pannonischen Tiefebene ein paar Regentropfen, letztlich blieb die Strecke aber noch weitgehend trocken. Trotzdem verzeichnete Verstappen, der mit dem 'Handling' seines RB15 trotz seines zweiten Platzes nicht zufrieden war, gleich zwei Dreher.

Im zweiten freien Training holte RB Racing dann eine wenig aussagekräftige Bestzeit: In einer nunmehr vom Regen stark beeinträchtigten Sitzung markierte diese Pierre Gasly in 1:17,854 vor seinem Teamkollegen Max Verstappen (+ 0,055 Sekunden). Zu Beginn war es noch trocken genug für Softreifen, doch als der Regen zunahm, verringerte sich das Verkehrsaufkommen auf der Strecke deutlich.

Lewis Hamilton holte sich mit 0,141 Sekunden Rückstand Platz drei vor seinem Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas, der mit frischem Motor unterwegs war. Die beiden Ferrari von Leclerc und Vettel landeten nur auf den Plätzen sieben und 13. Für den negativen Höhepunkt sorgte aber Alexander Albon, der bereits nach wenigen Minuten die Kontrolle über seinen Toro Rosso verlor. Der Thailänder kam beim Anbremsen der letzten Kurve aufs Gras und rutsche in die Reifenstapel, was eine Unterbrechung nach sich zog.

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