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Grand Prix von Brasilien

Strafversetzung für Leclerc bestätigt

Wegen eines Motorwechsels wird Ferrari-Pilot Charles Leclerc in der Startaufstellung um zehn Plätze zurückversetzt.

Nun ist es offiziell: Charles Leclerc wird den Grand Prix von Brasilien mit einem neuen Motor bestreiten. Dafür erhält er eine Strafversetzung um zehn Startplätze. Bei dem Verbrennungsmotor handelt es sich um eine Spec 3 und nicht wie im Vorfeld vermutet um eine neue Spec 4, die bereits zur Vorbereitung auf 2020 dienen soll.

"Der Motor ist genau die gleiche Spezifikation wie der, mit dem wir in Austin Probleme hatten. Da gibt's nichts Neues. Wir haben nur einen neuen Motor eingebaut, weil der andere nicht mehr verwendbar war", erklärt Leclerc zu Beginn des vorletzten Rennwochenendes.

Er hatte bereits zuvor die Grenze der erlaubten Komponenten (drei Verbrennungsmotoren pro Saison) erreicht und wird daher um zehn Plätze strafversetzt. Die FIA hat mittlerweile in einem offiziellen Dokument den Regelbruch von Artikel 23.3 a des Sportlichen Reglements festgestellt.

Nachdem Leclerc bereits in Austin mit Motorproblemen zu kämpfen hatte, wurde im Vorfeld des Brasilien-Wochenendes vermutet, dass Ferrari bereits eine Spec 4 für 2020 einbauen könnte. Doch das sei nicht der Fall. "Wir haben darüber noch nicht gesprochen."

Leclerc behauptet: "Sie haben mir nur gesagt, dass sie mir den gleichen Motor geben wie den, den ich in Austin gehabt hätte. Ich glaube nicht, dass das Thema diskutiert wurde. Zumindest nicht mit mir."

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