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Grand Prix von Kanada

Chandhok von Beweisführung überrascht

Karun Chandhok fühlt sich geschmeichelt, dass Ferrari seine TV-Analyse als Beweismittel zu nutzen versuchte, stimmt aber der FIA zu.

Als am letzten Freitag herauskam, dass Ferrari Karun Chandhoks TV-Analyse für Sky als Beweismaterial bei der Anhörung wegen der Montréal-Strafe gegen Sebastian Vettel genutzt hatte, stand beim Inder das Telefon nicht mehr still. Die Analyse war einer von sieben angeblichen Beweisen, die die Scuderia gegen die Bestrafung des Deutschen in Kanada vorlegte, doch die FIA wies diesen und alle anderen samt und sonders als irrelevant zurück.

Chandhok, früher selbst für H·R·T in der Formel-1-WM unterwegs, wusste vorab nicht, dass Ferrari seine Analyse nutzen wollte. Der Inder weilte diesmal gar nicht in Frankreich, um etwas Zeit mit seiner Familie zu verbringen. "Ich hatte auf eine schön ruhige Zeit gehofft, aber dann spielten mein Telefon und mein twitter-Feed verrückt", sagte er.

Er befand sich am Freitag gerade bei Dreharbeiten für die TV-Sendung Fifth Gear, als sein Telefon unaufhörlich klingelte. "Ich wusste überhaupt nichts darüber", sagte er. Chandhok fand es seltsam, dass Ferrari seine Analyse als Beweismittel vorlegte, fühlte sich aber geschmeichelt, dass die Scuderia seine Analyse als wert befand, als Beweis herzuhalten.

Dass die FIA sie jedoch als unzulässig abwies, ist für Chandhok richtig: "Es kann nicht sein, dass die Meinung einer dritten Partei, vor allem die eines TV-Senders, als faktischer Beweis gilt. Zumindest hat die ganze Angelegenheit bei meinen Freunden im Fahrerlage für Unterhaltung gesorgt, wenn ich mir die Benachrichtigungen so anschaue."

Magnussen aus Boxengasse Magnussen aus Boxengasse Ferrari-Einwände nichtig Ferrari-Einwände nichtig

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