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Grand Prix von China

Frontflügel-Diskussion hat sich ausgewirkt

Laut Toto Wolff hat der modifizierte Frontflügel eine Auswirkung auf die Performance von Mercedes. Trotzdem akzeptiert man die Meinung der FIA.

Laut Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff haben die Änderungen, die die Silberpfeile vor dem Training am Freitag am Frontflügel vornehmen mussten, einen aerodynamischen Einfluss auf das Auto gehabt.

Mercedes hatte für Schanghai einen neuen Frontflügel im Gepäck, rüstete diesen aber auf Bitten der FIA um, weil er nach deren Ansicht nicht dem Reglement entsprochen hat. Das Team hatte die Endplatten modifiziert, wodurch aber die Hinterkante des oberen Flaps in der Seitenansicht überstand - das ist aber nicht erlaubt.

Die Lösung von Mercedes: Man schabte die Ecken des Flügels ab und setzte ein abgerundetes Plastikstück darauf. Mehr mussten die Silberpfeile nicht verändern - auch die Endplatte konnte bleiben, wie sie ist. Denn die Regel der FIA will nur sicherstellen, dass es keine scharfen Flügelelemente in Bereichen gibt, wo sie potenziell die Reifen von Konkurrenten beschädigen könnten.

Trotz der Änderungen konnte Mercedes mit beiden Autos in die erste Startreihe fahren, und dennoch seien die Modifikationen nicht ohne Konsequenzen geblieben, sagt Toto Wolff: "Es wäre traurig, wenn man einen Frontflügel absägen und es keinen Einfluss haben würde. Denn dann funktioniert die Aero nicht so, wie sie sollte. Es hat immer einen Einfluss", erklärt er.

Trotzdem habe Mercedes die Interpretation der FIA akzeptiert: "Wenn deine eigene Interpretation anders ist als die der FIA, dann musst du die sportlichen Hoheiten akzeptieren", so Wolff. "Es war etwas schwierig, die Hardware-Komponenten vor Ort zu verändern, aber wir haben tolle Leute, die das unter den Kriegsbedingungen bewerkstelligen konnten."

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