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Grand Prix von Monaco

Bottas: Bin sehr, sehr enttäuscht“

Trotz Platz 2 hinter seinem Teamkollegen im Qualifying hält sich bei Valtteri Bottas die Begeisterung in Grenzen.

Zwei Welten bei Mercedes: Während der eine über seine 85. Pole-Position jubelte, konnte sich der andere über die 62. Doppel-Pole seines Arbeitgebers nicht so recht freuen. Im Gegenteil: "Ich bin sehr, sehr enttäuscht über das Qualifying", sagt Valtteri Bottas, nachdem er sich mit 86 Tausendstelsekunden geschlagen geben musste und nicht seine vierte Pole in Folge bejubeln durfte:

Denn eigentlich sah alles danach aus, als könnte der Finne seine Strähne fortsetzen. Im Training am Morgen und auch in Q2 war Bottas schon schneller als Teamkollege Hamilton, und dann setzte er im ersten Versuch von Q3 auch noch die schnellste Zeit. "Ich habe gespürt, dass ich den Speed heute hatte. Ich habe mich den ganzen Tag im Auto wohlgefühlt", sagt er.

Doch am Ende sollte es nicht reichen. Zwei bis drei Zehntelsekunden habe Bottas laut eigener Aussage im ersten Versuch liegen lassen. Diese wollte er sich dann im zweiten Versuch sichern, allerdings kamen ihm dabei ein paar andere Autos in die Quere. Verkehr in der Aufwärmrunde habe dafür gesorgt, dass seine Reifen im zweiten Versuch nicht optimal gewesen seien.

"Ich steckte hinter einigen anderen fest und musste dann abseits der Ideallinie überholen. Dabei nimmt man etwas Dreck mit und bekommt nicht genügend Temperatur hinein", erklärt der Mercedes-Pilot. Das sei aber in Monaco besonders wichtig. "Schon in Kurve 1 habe ich gemerkt, dass der Reifen nicht da war. In jeder Kurve war ich langsamer und langsamer, bis ich in Kurve 8 einen großen Snap hatte. Das war es dann."

Bottas fuhr noch weiter, doch auf Höhe der Schwimmbad-Passage sah er auf den Leinwänden, dass Hamilton seine Zeit unterboten hatte. "Ich wusste dann, dass es Game Over war", so der Finne, der seinen zweiten Versuch nicht mehr zu Ende fuhr.

Die Pole wäre in Monaco sehr wichtig gewesen, so wird für Bottas morgen nicht viel möglich sein, weiß er: "Die Entfernung vom Start in die erste Kurve ist superkurz, von daher gibt es normalerweise nicht viele Positionsverschiebungen. Wir versuchen natürlich einen guten Start zu haben und wollen als Team auf eins und zwei landen." Und was geht für ihn persönlich? "Ich muss einfach abwarten, ob sich Möglichkeiten ergeben."

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