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Grand Prix von Abu Dhabi

„Im Vergleich zu Mercedes fehlte Grip“

Im Qualifying zum Grand Prix von Abu Dhabi war Max Verstappen der erste Verfolger der Mercedes-Silberpfeile.

Der Red-Bull-Pilot qualifizierte sich mit 0,360 Sekunden Rückstand für den dritten Platz. Da Valtteri Bottas wegen Motorwechsels zurückversetzt wird, rückt Verstappen in die erste Startreihe neben Lewis Hamilton nach vor.

"Die Runde war vernünftig", sagt der Niederländer. "Ich hätte nicht viel besser machen können. Natürlich gibt es keine perfekte Runde, aber sie war gut und ich war im Limit. Im Vergleich zu Mercedes fehlte etwas Grip. Sie sind vor allem im letzten Sektor sehr schnell. Dort gibt es viele Kurven, die nach außen hängen. Sie sind auf dieser Strecke immer sehr schnell."

Im dritten Freien Training hatte Verstappen die Nase knapp vor dem Mercedes-Duo gehabt. Im Qualifying fehlte dann etwas. Trotzdem sagt er: "Für uns ist es bisher ein recht positives Wochenende. Wir haben versucht so nahe wie möglich ranzukommen, aber leider fehlte etwas Grip im letzten Sektor. Insgesamt bin ich aber zufrieden."

Aus der ersten Startreihe hat Verstappen alle Chancen, die Saison mit einem starken Ergebnis zu beenden. Als Favorit sieht er sich aber nicht: "Wir probieren es immer. Man muss aber realistisch sein, denn sie sind sehr schnell. Wir haben gesehen, dass Mercedes auch beim Longrun sehr schnell ist. Es wird natürlich sehr schwierig. Als Team werden wir alles versuchen. Dann sehen wir, wo wir landen werden."

Red-Bull-Teamchef Christian Horner geht von einem "interessanten und taktischen" Rennen aus. "Wir haben in der Hybrid-Ära unser bestes Qualifying-Ergebnis egalisiert", betont der Brite einen positiven Aspekt. "Das ist sehr ermutigend und wir tendieren auch dazu, eine gute Rennpace zu haben. Hoffentlich können wir Mercedes morgen herausfordern." Alex Albon qualifizierte sich als Sechster und wird von Startplatz fünf angreifen.

In Abu Dhabi hat Red Bull schon in den Jahren 2009, 2010 und 2013 gewonnen. Damals saß Sebastian Vettel am Steuer. Seit 2014 die Hybrid-Ära begonnen hat, ist Mercedes ungeschlagen. "Der Start wird wichtig, denn Überholen ist hier sehr schwierig", blickt Verstappen auf Sonntag. "Es ist aber ein langes Rennen und wir peilen wie immer den Sieg an."

Im Vorjahr stand der 22-Jährige als Dritter auf dem Podest. "Mercedes ist aber schnell und es wird nicht einfach. Als Team wollen wir es ihnen so schwer wie möglich machen, sie unter Druck setzen und bis zum Schluss gegen sie kämpfen." Kommt Verstappen vor Charles Leclerc ins Ziel, dann wäre er erstmals in seiner Karriere WM-Dritter. Der Vorsprung auf den Ferrari-Piloten beträgt elf Punkte.

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