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Grand Prix von Aserbaidschan

Williams bekommt Schaden erstattet

Gute Nachricht für Williams: Die zuständige Versicherung wird die Kosten des Gullydeckel-Unfalls von George Russell in Baku tragen.

Williams muss die Kosten für den Unfall von George Russell in Baku nicht aus eigener Tasche decken. Der Veranstalter des Grand Prix von Aserbaidschan versprach, dass der Schaden vollständig erstattet werde; das habe er auch schon Vize-Teamchefin Claire Williams mitgeteilt. "Wir wissen, dass solche Dinge passieren können, und sie sind auch schon passiert", erklärte Arif Rahimov. "Wir haben uns natürlich entschuldigt. Es war unser Fehler, das haben wir zugegeben. So etwas hätten wir als Streckenbetreiber nicht erlauben dürfen."

Während des ersten Trainings hatte sich in Baku ein Gullydeckel gelockert. Russell fuhr drüber, sein FW42 saugte ihn endgültig aus der Einfassung und wurde schwer beschädigt. Der Brite brauchte anschließend ein neues Chassis und konnte erst am Samstag wieder fahren. Rahimov sagte, dass dieser Fall von der Versicherung der Rennstrecke komplett gedeckt sei. Aktuell stehe seine Rechtsabteilung mit jener von Williams in enger Verbindung.

Er versprach, dass man der Versicherung Druck machen werde, damit Williams das Geld so schnell wie möglich erhalte. "Sie brauchen das Geld bis zum Ende der Saison, damit sie es noch heuer zur Verfügung haben", so Rahimov. Einen ähnlichen Zwischenfall hatte es bereits 2017 in Malaysia gegeben. Damals wurde der Haas von Romain Grosjean durch ein gebrochenes Abflussgitter in einen Dreher geschickt, der folgende Einschlag beschädigte den Boliden schwer.

Der US-Rennstall erhielt zwar ebenfalls Geld von der Versicherung, musste darauf aber fast ein Jahr warten. Rahimov erklärte, dass es in diesem Fall deutlich schneller gehen soll. Außerdem soll sich so ein Zwischenfall in Baku nicht wiederholen: "Wir werden dafür sorgen, dass es nie wieder passiert." Man habe bereits heuer zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Unter anderem wurden nach dem Unfall alle Gullydeckel an der Strecke – mehr als 300 – zwei Mal pro Tag überprüft.

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